Extremismus in der Region Die Kleinstadt bietet den Nährboden

Rechtsextremismus, ein ostdeutsches Phänomen? Auch in Baden-Württemberg sorgt die rechte Szene für Schlagzeilen. Doch es gibt Unterschiede, wie die Beispiele Göppingen und Rems-Murr-Kreis zeigen.

Demonstranten protestieren gegen einen Neonaziaufmarsch in Göppingen. Foto:  
Demonstranten protestieren gegen einen Neonaziaufmarsch in Göppingen. Foto:  

Göppingen/Waiblingen - Was ist da eigentlich in Göppingen los? Selbst bei der links-alternativen Tageszeitung „taz“ im fernen Berlin stellt man sich mittlerweile diese Frage und hat einen Reporter mit Recherchen beauftragt. Die schwäbische Arbeiterstadt mit ihren 55 000 Einwohnern hat in manchen Straßenzügen ein Stadtbild, wie man es aus der ehemaligen DDR kennt. Doch als Hochburg des Rechtsextremismus, wie es sie heute in Orten im Osten der Republik gibt, war sie bislang nicht bekannt.