In Zukunft soll es dank Eye-Tracking möglich sein, wichtige Funktionen durch Augenbewegungen zu aktivieren. Nötig sind dafür Kameras im Innenraum von Fahrzeugen. Wie viel Privatsphäre bleibt da noch?

Volontäre: Leonie Rothacker (lro)

Stuttgart/München - Wer sich vor Kurzem einen Audi A8 oder einen 3er-BMW zugelegt hat, der hat sie womöglich schon im Auto: eine Innenraumkamera. Hinter dem Audi AI Staupiloten und dem Driver Camera System von BMW verbirgt sich unter anderem eine Technologie, mit der die Augenbewegungen des Fahrers analysiert werden können. Die Rede ist von Eye-Tracking: Mithilfe von Kameras, Infrarotlicht und einer Software zur Bildbewertung erkennt das Auto, ob der Fahrer fahrbereit, müde oder unaufmerksam ist. Das Potenzial der Technologie reicht aber noch weiter – in Zukunft soll sie auch zur Bedienung des Infotainments eingesetzt werden.