Fahndung in Winnenden Aufatmen nach nächtlicher Vermisstensuche

Polizeihubschrauber sind mit einer Wärmebildkamera ausgestattet (Archivbild). Foto: Phillip Weingand

Großeinsatz in Winnenden: Polizei sucht mit Hubschrauber und Spürhunden nach vermisster Schülerin. Die Aktion sorgt für Aufregung – hat aber ein Happy End.

Rems-Murr: Phillip Weingand (wei)

Mit einem Hubschrauber und Spürhunden hat die Polizei am Montagabend in Winnenden (Rems-Murr-Kreis) nach einem vermissten Kind gesucht. Auf Facebook schlug die Suchaktion einige Wogen – ausgelöst durch den Flug des Polizeihubschraubers. Aber auch mehrere Streifenwagen, die durch die Straßen fuhren, wurden von den Menschen wahrgenommen. „Polizisten laufen mit Taschenlampen durch Wald, Wiesen und durchs Gebüsch“, schildert jemand seine Beobachtungen.

 

Der Grund für die aufwendige Suche war eine vermisste Schülerin einer Winnender Grundschule. Offenbar war das zehn Jahre alte Mädchen nicht nach Hause gekommen. „Sie war um 17 Uhr zum letzten Mal gesehen worden, uns wurde dann gegen 20.30 Uhr gemeldet, dass sie vermisst wurde“, erklärt ein Sprecher des Polizeipräsidiums Aalen.

Daraufhin startete die Polizei ihre Fahndung, bei der neben Streifenwagen und dem Hubschrauber auch Spürhunde zum Einsatz kamen. Kurze Zeit später konnten jedoch alle Beteiligten aufatmen: „Kurz vor 23 Uhr ist das Mädchen wieder selbstständig zu Hause aufgetaucht.“ Hinweise auf eine Straftat gebe es keine, das Kind sei auch wohlauf. Genauere Hintergründe für das Fehlen des Mädchens nennt die Polizei nicht.

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