Fahrradfahren im Sommer Tipps für Biker: Auf die richtigen Klamotten kommt's an

Von dane 

Spezielle Bekleidung ist für eine Radtour nicht zwingend nötig. Wenn es zwickt und zwackt, ist der Spaß allerdings schnell vorbei. Worauf Radfahrer - vor allem im Sommer - achten sollten und weshalb Funktionsbekleidung durchaus Sinn macht.

Atmungsaktiv und angenehm zu tragen - Funktionskleidung lässt bei der Fahrradtour gute Laune aufkommen. Foto: Shutterstock/sanneberg 5 Bilder
Atmungsaktiv und angenehm zu tragen - Funktionskleidung lässt bei der Fahrradtour gute Laune aufkommen. Foto: Shutterstock/sanneberg

Sich häuten, wie eine Zwiebel

Früh morgens los, am späten Abend zurück und dazwischen liegt die ganze Bandbreite auf der Temperaturskala. Von taufrisch bis hin zu schwülheiß. Um weder auszukühlen noch zu überhitzen empfiehlt sich das Zwiebelprinzip: Shirt, Pullover und Jacke im Lagenlook halten bei Bedarf warm und sind schnell ausgezogen - Schicht für Schicht. 

Wenn es heiß wird, cool bleiben

Wenn der Planet vom Himmel sticht, sollte der Kopf geschützt sein. Für einen optimalen Luftaustausch sorgt - vor allem an heißen Tagen - Funktionskleidung aus synthetischen Fasern. Sie trägt sich angenehm auf der Haut und der Körper kühlt im Fahrtwind nicht aus. Ein weiterer Vorteil: Funktionsshirts trocknen nach dem Waschen sehr schnell. Daher müssen wenig Shirts mitgenommen werden und es reist sich mit leichtem Gepäck.

Jacken? Aber bitte multifunktional!

Wer sich auf der Radtour schon mit einer Jacke beschwert, will die "eierlegende Wollmichsau" dabei haben. Solche Allrounder sind atmungsaktiv und gleichzeitig wind- und wasserdicht. Hände weg von günstigem, regendichtem Material wie gummibeschichtetem Nylon. Der Körper kann dadurch nicht atmen, ein Hitzestau und starkes Schwitzen sind die Folge.

Noch ein Tipp: Zu Jacken, Westen oder Shirts greifen, die hinten länger geschnitten sind, damit sie auch bei vorgebeugter Haltung noch den kompletten Rücken abdecken. Zudem zahlt es sich aus, auf Natürlichkeit zu setzen: Merinowolle trägt sich leicht und angenehm.

Zeigt her eure Hände,...

Kuschelig, winddicht und gepolstert - so wünschen sich Radfahrer Handschuhe für Frühjahr und Herbst. Abseits der kühleren Tage helfen ungefütterte Exemplare jedoch dabei, Stöße besser abzufedern, sorgen für einen besseren Griff beim Lenken sowie Bremsen und schützen die Handballen bei einem Sturz.

... zeigt her eure Schuh

Fest, leicht, stabil, das sind die drei Schlagworte, die Radler sich hinter die Schuhsohlen schreiben sollten. Der Pedaldruck muss sich auf den ganzen Fuß verteilen. Dabei gilt: Radschuhe mit Klicksystemen übertragen die Kraft besser auf die Pedale und sorgen für einen runderen Tritt.

Was die Beinkleidung betrifft, sollten die Radlerwaden optimale Bewegungsfreiheit haben. Praktisch wird es mit Reißverschluss über oder unter den Knien - der zaubert aus den langen Hosen ritschratsch eine Shorts. Gut für die vier Buchstaben: gepolsterte Radhosen bieten auf langen Touren extra Sitzkomfort. Es gibt sie auch als Hosen zum Unterziehen.

Weitere Tipps und professionelle Beratung gibt's im gut sortierten Einzelhandel bei Radsport Mayer in Stuttgart.