Fall Endingen Ermittlungsgruppe soll wieder mehr Personal bekommen

Die 9000-Einwohner-Stadt Endingen. Foto: dpa
Die 9000-Einwohner-Stadt Endingen. Foto: dpa

Sieben Monate nach dem Mord an einer 27-jährigen Joggerin in Endingen am Kaiserstuhl, ist sich die Polizei sicher, dass sie den Täter gefasst hat. Nun soll Ermittlungsgruppe wieder personell verstärkt.

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Endingen - Nach der Festnahme eines Tatverdächtigen wegen des Mordes an einer Joggerin in Endingen wird die Ermittlungsgruppe zu dem Fall wohl wieder personell verstärkt. Es müsse nun „einiges betrachtet werden“, sagte ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen in Freiburg. Daher werde man darüber beraten, die Zahl der Ermittler wieder aufzustocken. Die Sonderkommission „Erle“ zu dem Fall war mit Ablauf des Monats Mai in eine Ermittlungsgruppe umgewandelt worden, wodurch die Zahl der Ermittler weiter reduziert wurde - von zuletzt 20 auf dann noch 10 Mitarbeiter.

Sieben Monate nach dem Mord an der Frau in Endingen bei Freiburg hat die Polizei einen Lastwagenfahrer aus der Region als mutmaßlichen Täter gefasst. Der 40-Jährige soll Anfang November 2016 die 27-Jährige vergewaltigt und getötet haben. Zudem wird ihm vorgeworfen, knapp drei Jahre zuvor in Österreich auch eine junge französische Studentin missbraucht und umgebracht haben. Der Mann bestreitet die Vorwürfe.

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