Zur kostenfreien Konzertreihe „Kornwestheim rockt“ kursieren derzeit Gerüchte. Oberbürgermeister Nico Lauxmann widerspricht den Falschinformationen der Petition.
Die Open-Air-Konzertreihe „Kornwestheim rockt“ soll eingestellt werden? Die Stadt möchte die Veranstaltung nicht mehr bezuschussen? Derartige Gerüchte kursieren derzeit in Kornwestheim. Wie die Verwaltung mitteilt, ist seit einigen Tagen sogar eine Petition mit solchen Falschinformationen im Umlauf. Nun wehrt sich Oberbürgermeister Nico Lauxmann (CDU) gegen diese Gerüchte.
„Es ist ärgerlich, dass durch diese Petition aktuell in der Bürgerschaft ein falsches Bild gezeichnet wird“, wird der Verwaltungschef in einer Pressemitteilung zitiert. Die Stadt setze sich, anders als in der Petition behauptet wird, ausdrücklich dafür ein, dass die Konzertreihe fortgeführt wird. „Wir möchten dieses kostenlose Konzertangebot unbedingt erhalten“, lässt Lauxmann mitteilen.
Konzerte sollen kostenlos bleiben
In der Petition werde außerdem die Behauptung aufgestellt, dass die Stadt den Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro nicht mehr bereitstellen wolle. Das Gegenteil sei der Fall, so Lauxmann. Mit der Ausschreibung solle der städtische Zuschuss in dieser Höhe verbindlich festgeschrieben werden. Dadurch würden die Kosten für die kommenden Jahre klar, transparent und planbar.
Im Juni diesen Jahres war die Ausschreibung für die künftige Durchführung von „Kornwestheim rockt“ gestartet. Damit soll das Format vom Jahr 2026 an neu vergeben und ein Wechsel des Organisators möglich werden. Den Stadträten war es wichtig, dass die Konzerte in den Sommerferien auch in Zukunft kostenfrei bleiben.
Damit der Zuschuss für die Konzertreihe künftig maximal auf 10 000 Euro gedeckelt ist und auf rechtssicheren Füßen steht, hatte die Verwaltung einen entsprechenden Ausschreibungstext vorbereitet. Interessenten konnten sich mit ihrem Konzept bewerben.
Ausschuss entscheidet im Oktober
Inzwischen sind mehrere Bewerbungen bei der Stadt eingegangen. Der bisherige Veranstalter hatte bereits im Sommer angekündigt, dass er sich wegen der Kriterien nicht an der Ausschreibung beteiligen wolle.
„Aktuell werden die eingegangenen Bewerbungen noch geprüft“, heißt es in der Pressemitteilung. Die Vergabe werde in einem fairen und transparenten Verfahren erfolgen. Darüber soll der Verwaltungs- und Finanzausschuss voraussichtlich in seiner öffentlichen Sitzung am Donnerstag, 9. Oktober, beraten und entscheiden.