Falsche Nachrufe Helmut Kohl und Co.: Totgesagte leben länger

Von the/dpa 

Aufgrund eines technischen Fehlers hat die "Welt" Helmut Kohl fälschlicherweise für tot erklärt. Dieses Schicksal teilt der Altkanzler mit anderen Prominenten. Ein paar Beispiele.

Er ist gesundheitlich angeschlagen, aber Altkanzler Helmut Kohl weilt noch unter uns - auch wenn eine Falschmeldung der Welt etwas anderes vermuten lässt. Foto: dpa 16 Bilder
Er ist gesundheitlich angeschlagen, aber Altkanzler Helmut Kohl weilt noch unter uns - auch wenn eine Falschmeldung der "Welt" etwas anderes vermuten lässt. Foto: dpa

Stuttgart - "Hephocapalytirosises" nannte die Nachrichtenagentur dpa am 13. April 1964 als Todesursache und brachte damit den sowjetischen Staatschef Nikita Chruschtschow unter die Erde. Fälschlicherweise, wie sich herausstellte, denn der Russe erfreute sich bester Gesundheit. Paul McCartney, so behauptete 1969 die Universitätszeitung von Illinois, sei 1966 bei einem Unfall ums Leben gekommen und werde seither von einem Look-Alike gedoubelt.

Die Onlineausgabe der "Welt" hat nun Altkanzler Helmut Kohl fälschlicherweise für tot erklärt. Wegen einer technischen Panne erschien auf der Homepage des Portals eine feuerrote Eilmeldung "Helmut Kohl ist tot". Zahlreiche Medien übernahmen die Info offenbar ungeprüft.

Immer wieder passiert das Missgeschick: Nachrufe werden verfasst über vermeintliche Tote, die putzmunter über der Erde weilen - wie unsere Bildergalerie der lebenden Toten zeigt.