Fashion Week Mailand Katy Perry läuft im Kleinen Schwarzen

Eben noch bei den Brit-Awards, jetzt für Moschino auf der Mailänder Modewoche: Katy Perry im klassischen Schwarzen. Foto: Getty Images Europe 48 Bilder
Eben noch bei den Brit-Awards, jetzt für Moschino auf der Mailänder Modewoche: Katy Perry im klassischen Schwarzen. Foto: Getty Images Europe

Wuchtige Jacken mit Zierborten und viel Pelz: Auf der Faashion Week in Mailand präsentierten Moschino, Prada und Fendi ihre Kollektionen. Moschino schickt mit Katy Perry und Rita Ora zwei starke Frauen aus dem Pop-Business auf den Laufsteg.

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Wuchtige Jacken mit Zierborten und viel Pelz: Auf der Faashion Week in Mailand präsentierten Moschino, Prada und Fendi ihre Kollektionen. Moschino schickt mit Katy Perry und Rita Ora zwei starke Frauen aus dem Pop-Business auf den Laufsteg.

Mailand - Wuchtige Jacken treffen auf transparente Röcke und Kleider. Mit starken Kontrasten geht es in die Saison Herbst/Winter 2014/15. So lautet zumindest der Vorschlag von Miuccia Prada, die ihre neue Kollektion am Donnerstagabend anlässlich der noch bis Montag laufenden Defilees der Milano Moda Donna vorstellte.

Pradas wuchtige Jacken bekommen durch die üppigen Zierborten in Kontrastfarben zusätzliches Volumen. Dieses dekorative Thema wiederholt sich in Form silberner Paspeln, die den bedruckten Seidenkleidern Kontur geben. Dazu gab es Live-Musik: die deutsche Schauspielerin Barbara Sukowa sang Lieder von Kurt Weill.

Bei Fendi paradierten sehr taffe Frauen über den Laufsteg. Markante Formen, ein üppiger Materialeinsatz und Details, die von Sport bis Romantik reichen, ergeben eine opulente, sehr kunstvoll gearbeitete Kollektion. Pelz ist der Ursprung des Modehauses aus Rom und somit omnipräsent: als Bomberjacke mit Strickbund, als wuchtiger Schal mit Gurtdetail oder in grafischen Patchwork-Arbeiten.

Bei Max Mara dreht sich viel um die Weste. Mal kommt sie als ärmellose Steppjacke daher und wird etwa über einem Mantel getragen. Oder sie ist auf der Vorderseite eines Blazers eingearbeitet. Zwischen den vielen englischen Tweed- und Wollstoffen blitzen immer wieder goldene Akzente auf.

"Swinging London" in Mailand

England, genauer: das „Swinging London“ der 1960er Jahre, bot auch die Inspiration der neuen Kollektion von Blugirl. Die italienische Marke zeigte unter anderem Anzüge mit leicht ausgestellten Hosen, fließende Kleider und flauschige Mohair-Kurzmäntel zur Brokathose.

Alessandro Dell'Acqua darf aus markenrechtlichen Gründen nicht unter dem eigenen Namen firmieren, sondern nennt sein Label No 21. Ob Pailletten auf Kaschmir treffen oder Federn auf grob gestrickte Wolle, Dell'Acqua gibt solchen Kontrasten eine große Selbstverständlichkeit. Kein Kleidungsstück ist bei ihm banal. Hier verschmilzt ein Mohair-Pullover mit einem transparenten Rockteil zum Kleid. Dort überrascht eine Wolljacke mit einer Rückenansicht aus Satin.

Auch Francesco Scognamiglio versteht viel von Kunsthandwerk. Seine Stehkragenpullis wirkten, als wären die Models mit Farbe übergossen worden. Wuchtige Pelzärmel geben einigen Mänteln skulpturale Formen. Lingerie-Kleider behaupten sich schließlich neben vielen sportiven Elementen.

 




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