Faustball-Bundesliga: TV Stammheim Positive Bilanz trotz Licht und Schatten im Saisonfinale

Angreifer Fynn Erlenmayer setzt zum Schlag an. Foto: Günter Bergmann

Während die Männer des TV Stammheim einen krönenden Abschluss feiern hatten die Frauen zweimal das Nachsehen. Das jeweilige Saisonziel war indes ohnehin schon erreicht.

Sport: Dominik Grill (grd)

Nach dem letzten Spiel der Saison herrscht beim TV Stammheim Einigkeit: Mit der zurückliegenden Spielzeit können beide Teams, das der Männer und das der Frauen, zufrieden sein. Zwar hatten letztere in beiden Partien am Sonntag das Nachsehen – erst ging das Duell mit dem TV 1880 Käfertal mit 1:3 verloren, dann setzte es eine 0:3-Schlappe gegen den gastgebenden TSV Dennach; den Klassenverbleib hatten die Stuttgarterinnen aber ohnehin bereits in der Tasche. Gleiches galt für die Männer-Mannschaft, die ihr letztes Saisonspiel gegen den TV Waldrennach mit 5:2 gewann.

 

„Es war noch einmal ein schönes Erfolgserlebnis zum Saisonabschluss“, sagt Bertram Sailer, Trainer der Männer, und blickt zufrieden auf die abgelaufene Spielzeit: „Wir haben es zwar nicht geschafft, die ein oder andere etablierte Mannschaft in den engen Spielen zu ärgern, aber wir haben frühzeitig den Klassenverbleib gesichert.“ Gegen die bereits als Absteiger feststehenden Waldrennacher galt es auch, die Nationalspieler um Angreifer Fynn Erlenmayer in Form zu halten. Jener fährt genauso wie Tom Aigner, Jakob Sailer und Tobias Beck zur U21-Europameisteschaft in Österreich. Felix Klassen nimmt derweil an den World Games teil. Im November geht dann wieder die Hallensaison los – deren Endrunde wird in der Stuttgarter Scharrena ausgespielt. „So ein ‚Finale Dahoim’ wäre natürlich das Sahnehäuptchen“, beschreibt Sailer die eigenen Träume.

Bei Florian Gruner, Trainer der Frauen, stand indes nach dem Doppelspiel-Sonntag die Erkenntnis: „Wir haben unser normales Leistungsniveau nicht erreicht.“ Mit einem Sieg gegen Käfertal hätten die Seinen noch den fünften Tabellenplatz übernehmen können – sportlich zwar unbedeutend, habe man die Nervosität im ganzen Team gespürt. Statt der sprichwörtlichen goldenen Ananas nachzutrauern, legte Gruner den Fokus aber auf die zurückliegende Saison: „Wir haben uns individuell und in der Kompaktheit stark weiterentwickelt. Im Kollektiv haben die Spielerinnen ganz neue Führungsqualitäten.“ Das Saisonziel vom Klassenverbleib wurde ohnehin frühzeitig fixgemacht.

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