Die Frauen 30 der Spielgemeinschaft TSV Grafenau/TSV Gärtringen kommen beim DM-Turnier auf Rang acht.
Was für ein Wochenende: Die Frauen 30 der Grafenauer Faustball-Spielgemeinschaft waren bei der deutschen Meisterschaft dabei und bewiesen einmal mehr, dass Sport nicht nur aus Punkten und Platzierungen besteht – sondern vor allem aus Leidenschaft, Zusammenhalt und einer ordentlichen Portion Spaß.
Mit dabei waren in der Abwehr Anja Katz, Anika Kaufhold, Sarah König, Corinna Freudenthaler und Carola Krug, die bei vielen gegnerischen Angriffen ihre Defensivqualitäten zeigten. Für die offensive Schlagkraft sorgten Friederike Jost, Anja und Serena Senia, die mit Power und Präzision punkteten.
Ulrike Niemann verletzt
Einen kleinen Wermutstropfen gab es an diesem Wochenende aber doch: Auf seine Schlagfrau Ulrike Niemann musste das Team verletzungsbedingt verzichten.
Die Mannschaft, bestehend aus Spielerinnen des TSV Grafenau und des TSV Gärtringen, startete am Samstag noch mit kleinen Unsicherheiten in der Vorrunde.
Doch am Finalsonntag zeigten die Frauen, was in ihnen steckt: Mit frischer Energie, strahlenden Gesichtern und jeder Menge Teamspirit ging es aufs Feld. In der Gruppenrunde sicherten sie sich den vierten Platz – damit durfte die Spielgemeinschaft das Eröffnungsspiel bestreiten. Und wie – mit einem souveränen 2:0-Sieg setzte das Team direkt ein Ausrufezeichen.
Trainer finden die richtigen Worte
Am Ende stand ein guter achter Platz zu Buche – doch die Platzierung erzählt nur einen Teil der Geschichte. „Viel wichtiger sind die unzähligen Emotionen, das Lachen zwischen den Spielen, die motivierenden Zurufe und der unermüdliche Einsatz jeder Einzelnen“, berichten die Betreuer von dem erfolgreichen Wochenende.
Die Trainer Florian Jost und Andreas Geiger agierten an der Seitenlinie taktisch klug und fanden in den unterschiedlichen Turnierphasen die richtigen Worte. Einige treue Fans nahmen den Weg nach Ötisheim im Enzkreis auf sich und feuerten die Mannschaft lautstark an.