Vor dem Südschlager kam es beinahe es zu einem Aufeinandertreffen von Anhängern. Die Polizei schritt ein, offenbar gab es Verletzte.
Rund zwei Stunden vor dem Südgipfel kam es am Münchner Stadion zu Tumulten. Offenbar versuchte ein dem Stuttgarter Umfeld zuzuordnender Personenkreis, Fans des FC Bayern anzugreifen. Die Polizei schritt ein.
Die Vorfälle ereigneten sich rund um den Fröttmaninger U-Bahnhof. Dort kam die Stuttgarter Szene gemeinsam mit öffentlichen Verkehrsmitteln an, nachdem man sich zuvor an einem Sammelpunkt getroffen hatte. Die Anreise des Personenkreises erfolgte offenbar in PKW, nicht wie sonst üblich in Reisebussen.
Nach Ankunft in Fröttmaning erfolgte der Versuch eines Personenkreises, zum Sammelpunkt der Münchner Südkurve zu gelangen. Manche Personen hatten sich zudem vermummt. Auch von Münchner Seite gab es Bewegungen in Richtung Stuttgarter Fans. Die ebenfalls teils vermummten Bayern-Ultras stellten sich in großer Zahl den Angreifen gegenüber. Nach Informationen unserer Redaktion kam es allerdings zu keinem Kontakt, da die Polizei diesen verhindert hat.
Einsatz von Pfefferspray und Schlagstock
Es kam dabei offenbar auch zum Einsatz von Pfefferspray und Schlagstock. Bei der Aktion sollen nach Polizeiangaben zwei Beamte verletzt worden sein. Das Großaufgebot der Polizei konnte zudem einen größeren Personenkreis einkesseln. Aktuell laufen noch Polizeimaßnahmen. Wie zu erwarten war, verfolgen die betroffenen Personen das Spiel nicht im Stadion. Rund 200 Personen sind eingekesselt.
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