FDP-Spitze im Südwesten Nürtinger will Homburger beerben

El Miniawy hatte sich 2011 als Landtagskandidat im Wahlkreis Nürtingen beworben, war aber gescheitert. Foto: Jürgen Bubeck
El Miniawy hatte sich 2011 als Landtagskandidat im Wahlkreis Nürtingen beworben, war aber gescheitert. Foto: Jürgen Bubeck

Er will Nachfolger von Birgit Homburger an der FDP-Spitze im Südwesten werden. Der selbstständige Unternehmensberater Hosam el Miniawy aus Nürtingen kündigte am Dienstag als erster seine Kandidatur für den Landesvorsitz an.

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Nürtingen - Der selbstständige Unternehmensberater Hosam el Miniawy will Nachfolger von Birgit Homburger an der FDP-Spitze im Südwesten werden. Der 37-Jährige aus Nürtingen kündigte am Dienstag als erster seine Kandidatur für den Landesvorsitz an. El Miniawy hielt der scheidenden Vorsitzenden vor, unter ihr seien „Loyalität vor Qualität und Machtsicherung vor Inhalt“ gestellt worden. Die Südwest-Liberalen bräuchten dringend eine Erneuerung. Homburger hatte nach der schweren Niederlage der FDP bei der Bundestagswahl ihren Rückzug angekündigt.

Neben El Miniawy gibt es zwei prominente Interessenten für den Spitzenposten: FDP-Fraktionsvorsitzender Hans-Ulrich Rülke und der FDP-Europaabgeordnete Michael Theurer. Die beiden wollen vor einer Bewerbung aber erst in die Partei hineinhören. Der Parteitag mit der Neuwahl ist Anfang November. Die Südwest-FDP hatte ihr schlechtestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl eingefahren. Wegen des miesen Resultats auch im Bund ist die FDP nicht im nächsten Bundestag vertreten.

El Miniawy hatte sich 2011 als Landtagskandidat im Wahlkreis Nürtingen beworben, war aber gescheitert. Der 37-Jährige mit ägyptischen Wurzeln ist seit 2005 in der FDP.




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