Degenfechter Lucas Idler scheidet nach einer brillanten Vorrunde im Viertelfinale der deutschen U20-Meisterschaft unglücklich aus.

Bei den deutschen U20-Meisterschaften im Degenfechten in Leverkusen schrammte Lucas Idler von der SV Böblingen denkbar knapp an einer Podestplatzierung vorbei – mit Rang fünf gelang ihm dennoch ein starker Saisonabschluss.

 

In der Vorrunde brillierte der Linkshänder, der erst seit dieser Saison ins U20-Lager gewechselt ist, mit 6:0-Siegen. Verdient wurde er auf Rang eins gesetzt. Sicher focht er sich von Match zu Match und ließ namhafte Gegner hinter sich.

Im Viertelfinale traf Lucas Idler auf Topfavorit Sonnwin Franz (Heidelberger FC/TSG Rohrbach). Zwei umstrittene Kampfrichterentscheidungen brachten den SVBler aus dem Konzept, Franz setzte den entscheidenden Treffer.

Trainer Gavrila Spiridon und Lucas Idler sind stolz auf Rang fünf. Foto: privat

„Schade, dass es am Ende nicht für die Medaille gereicht hat“, fasste Trainer Gavrila Spiridon zusammen. „Aber mit ein paar Minuten mehr Abstand realisierten wir gemeinsam: Das ist ein ganz starker Tag gewesen.“ Mit Rang fünf schiebt sich Idler in der Deutschen Rangliste weiter nach vorne und ist bereits jetzt schon in Schlagdistanz zu den Top Ten. Neuer Deutscher Meister wurde Ole Petersen (FC Leipzig).