Fechten-Deutschlandpokal SV Böblingen scheitert im Halbfinale, sichert sich aber noch den dritten Platz

Es läuft: Jan-Luca Schielke, Steffen Launer, Lucas und Marcel Idler nach ihrem Viertelfinalsieg. Foto: SVB

Eigentlich wollten die Degenfechter der SV Böblingen beim Finalturnier des Deutschlandpokals den großen Wurf landen. Das gelang ihnen zwar nicht, aber dennoch können sie zufrieden sein.

In insgesamt vier Runden hatten sich die Degenfechter der SV Böblingen fürs Finalturnier des Deutschlandpokals qualifiziert. Für den erhofften Platz ganz oben auf dem Podest reichte es nicht, aber dank Rang drei kehrte die Equipe mit breiter Brust aus Koblenz nach Hause zurück.

 

Jan-Luca Schielke, Steffen Launer, Lucas Idler und Marcel Idler besiegten zunächst den TSV Berlin-Wittenau deutlich mit 45:35. Im Halbfinale gegen den Aachener FC mit dem ehemaligen SVB-Musketier Rico Leiser stand es nach dem fünften von insgesamt neun Duellen 22:22, doch in den drei folgenden zog der Gegner und spätere Gesamtgewinner davon. Für Steffen Launer, der als letztes ran musste, war der Rückstand nicht mehr aufzuholen.

„Das Gefecht um Platz drei gegen das an Nummer eins gesetzte Bayer Leverkusen verlief dann wieder ganz nach Plan“, berichtet Marcel Idler. Der Kontrahent fand zu keinem Zeitpunkt ins Match, die Böblinger sicherten sich Bronze.

„Der Deutschlandpokal bildet eine ganze Saison ab und nicht nur ein Turnierwochenende. Wir haben in unterschiedlichen Zusammensetzungen immer wieder gezeigt, dass wir auch auf Bundesebene ganz vorne mitmischen“, erklärt Marcel Idler. „Schade, dass es nicht nach ganz vorne gereicht hat, aber wir haben uns diese Medaille gemeinsam erkämpft und verdient.“

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