Schwierige Datenbeschaffung

Die Stadt hat sich die Daten aus den Kehrbüchern der Schornsteinfeger besorgt. Da ein automatischer Abgleich nicht möglich war, wurde der Bestand manuell erhoben. Die Adressen befänden sich im Talkessel. Wenn die Kontrolleure niemanden antreffen, werfen sie einen Handzettel in den Briefkasten. Wohnungen und Häuser dürfen die städtischen Mitarbeiter nicht betreten, ein Gespräch mit den Ofenbesitzern muss dann an der Haustür stattfinden. Laut einer Studie der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz macht Heizen mit Holz je nach Messstelle im Jahresmittel zwischen fünf und 32 Prozent der Feinstaub-Belastung aus.