Feinstaub in Stuttgart Straßenreinigung zeigt offenbar Wirkung

Von red/dpa/lsw 

Der Feinstaubalarm in Stuttgart endet wohl ohne eine Überschreitung der EU-Grenzwerte. Grund dafür ist laut Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes zufolge die neue Straßenreinigung gegen Feinstaub.

Mit speziellen Fahrzeugen werden in Stuttgart die Straßen von Feinstaub gereinigt. Laut Meteorologen zeigen diese nun Wirkung. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko
Mit speziellen Fahrzeugen werden in Stuttgart die Straßen von Feinstaub gereinigt. Laut Meteorologen zeigen diese nun Wirkung. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Stuttgart - Der Feinstaubalarm in Stuttgart endet wohl ohne eine Überschreitung der EU-Grenzwerte. Am Samstag, dem letzten Tag des Alarms, wurden an der Hauptverkehrsachse am Neckartor vormittags 45 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft gemessen, wie die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) meldete.

Der EU-Grenzwert liegt bei 50 Mikrogramm. Die vorausgegangenen Tagesmittelwerte überschritten die Grenze in der Alarmphase ebenfalls nicht. Der Feinstaubalarm endet in der Nacht zum Sonntag. Er war mehr als eine Woche zuvor ausgerufen worden.

Hauptgrund der vergleichsweise niedrigen Werte war einem Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zufolge vor allem die neue Straßenreinigung gegen Feinstaub. Seit Anfang März sind am Neckartor testweise Kehrmaschinen unterwegs. „Die Reinigung ist entscheidend für die niedrigen Werte gewesen“, sagte der Meteorologe. Hinzu kam laut DWD das warme Wetter, was den Luftaustausch der Atmosphäre weniger stark einschränkte als es zu der Jahreszeit üblich ist.




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