Feinstaub in Stuttgart Weniger schlechte Luft als erwartet

Von red/dpa 

Die Feinstaubwerte in Stuttgart sind während des zweiten Alarms in diesem Jahr unter dem Grenzwert geblieben. Am Montag wurden am Neckartor durchschnittlich 24 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen.

Die Messwerte am Neckartor sind am Montag erstaunlich gut gewesen. (Archivfoto) Foto: Getty Images Europe
Die Messwerte am Neckartor sind am Montag erstaunlich gut gewesen. (Archivfoto) Foto: Getty Images Europe

Stuttgart - Während des zweiten Feinstaubalarms in diesem Jahr ist die Luft in Stuttgart weniger schlimm belastet gewesen als erwartet. Am Montag wurden an der vom gefährlichen Feinstaub besonders belasteten Innenstadtkreuzung Neckartor durchschnittlich 24 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Das geht aus vorläufigen Zahlen der Landesanstalt für Umwelt vom Dienstag hervor. Der EU-weite Grenzwert liegt bei 50. An bis zu 35 Tagen im gesamten Kalenderjahr darf der Grenzwert überschritten sein - ansonsten drohen Geldbußen.

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Der Feinstaubalarm für Fahrzeuge galt seit Sonntag um Mitternacht - der für Komfortkamine seit Samstag, 18.00 Uhr. Komfortkamine sind eine zusätzliche Wärmequelle, die nicht für die Grundversorgung nötig ist. Der Alarm endete am Montag 24.00 Uhr; währendessen lagen die Feinstaubwerte (PM10) immer unter dem Grenzwert. Der Alarm wird ausgelöst, wenn Meteorologen über mehrere Tage einen geringen Luftaustausch voraussagen. Dadurch können sich die winzigen Feinstaubteilchen lange im Stuttgarter Talkessel halten.

In Ballungsgebieten ist die Quelle für Feinstaub vor allem der Verkehr. Feinstaubpartikel können die Atemwege reizen und auf Dauer die Lungenfunktion stören - besonders gefährlich für Asthmatiker.

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