Kosten bei rund 650 000 Euro

Die Prüforganisation Dekra hatte den ersten Versuch von März bis April 2017 angeregt und die Arbeiten der Firmen Faun, Kärcher und Reuther Straßenreinigung sowie des städtischen Eigenbetriebs Abfallwirtschaft koordiniert. Die Auswertung lag auch bei der Landesanstalt für Umwelt und Messungen (LUBW). Erste Indizien sprechen dafür, dass die Reinigung einen positiven Effekt auf die viel zu hohen Feinstaubwerte am Neckartor hatte. Nun soll die Reinigung nicht nur für fünf Wochen, sondern während der gesamten Feinstaub-Alarmperiode geleistet werden und das Ergebnis erneut überprüft werden. Die Stadt rechnet mit Kosten von rund 655 000 Euro. Bei dem Versuch hatten die Projektpartner ihren Aufwand selbst getragen, er lag bei rund 136 000 Euro. Gereinigt werden soll wieder nachts, in der Zeit von 22 bis 5 Uhr immer sonntags bis freitags.