Feinstaubalarm in Stuttgart Wind sorgt für Luftaustausch im Kessel

Von red/dpa/lsw 

Die Schadstoffbelastung an der Kreuzung Am Neckartor in Stuttgart ist auch nach dem Ende des Feinstaubalarms weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Wind sorgt derzeit für Luftaustausch im Kessel.

Am ersten Tag nach Ende des Feinstaubalarms ist die Schadstoffbelastung an der Kreuzung Am Neckartor in Stuttgart weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Foto: dpa
Am ersten Tag nach Ende des Feinstaubalarms ist die Schadstoffbelastung an der Kreuzung Am Neckartor in Stuttgart weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Foto: dpa

Stuttgart - Am ersten Tag nach Ende des Feinstaubalarms ist die Schadstoffbelastung an der Kreuzung Am Neckartor in Stuttgart weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Nach vorläufigen Daten vom Dienstagmorgen liegt der Messwert an der wichtigen Kreuzung bei 22 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft. Am Montag lag der Tagesdurchschnitt bei 19 Mikrogramm. Damit ist die Feinstaubbelastung zwar leicht gestiegen, allerdings liegt sie noch immer deutlich unter der maximal erlaubten EU-Marke von 50 Mikrogramm.

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Der dritte Feinstaubalarm des Jahres endete am Montag um 24 Uhr, nachdem Meteorologen für Dienstag Wind voraus gesagt haben. Er soll im Stuttgarter Talkessel für Luftaustausch sorgen. Feinstaubalarm wird immer dann ausgerufen, wenn eine Wetterlage über mehrere Tage hinweg den Luftaustausch in der Stadt verhindert. Komfortkamine, die nur der Gemütlichkeit dienen, dürfen in dieser Zeit nicht befeuert werden. Autofahrer sind aufgerufen, den Wagen stehenzulassen und den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen.