Felix Brych Bundesliga-Schiedsrichter knackt 300-er-Marke

Schiedsrichter Felix Brych beim Spiel des VfB Stuttgart gegen den VfL Wolfsburg Foto: Pressefoto Baumann
Schiedsrichter Felix Brych beim Spiel des VfB Stuttgart gegen den VfL Wolfsburg Foto: Pressefoto Baumann

Als dritter deutscher Fußball-Schiedsrichter nach Wolfgang Stark und Markus Merk wird Felix Brych beim nächsten Einsatz sein 300. Bundesligaspiel leiten. Am häufigsten Kontakt hatte er mitunter mit einem Ex-Spieler des VfB Stuttgart.

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Berlin - Felix Brych wird beim nächsten Einsatz sein 300. Bundesligaspiel leiten und als dritter deutscher Fußball-Schiedsrichter nach Wolfgang Stark und Markus Merk diese Marke knacken. „Das ist eine große Zahl, die nur wenige erreichen. Aber es erreichen auch nicht allzu viele Spieler diese Marke. Ich bin stolz darauf, dass ich so lange durchgehalten und das geschafft habe“, sagte der 45-Jährige im „Kicker“ (Montag). Brych ist auch bei der EM im Juni im Einsatz.

Sein erstes Bundesligaspiel war am 28. August 2004 das Duell zwischen Hertha BSC und Mainz 05. Am häufigsten Kontakt hatte der studierte Jurist mit Hanno Balitsch (u.a. Leverkusen) und Mario Gomez (VfB Stuttgart, Bayern München). Beide waren noch Jugendliche, „als wir das erste Mal aufeinandergetroffen sind. Da lernt man sich auch von der menschlichen Seite her kennen. Aber das darf nie in Kumpanei ausarten“, sagte Brych, der auch Spiele der WM und EM, Champions und Europa League leitete. „Managern, Trainern und Spielern bin ich immer mit einer Mischung aus Nähe und Distanz begegnet. Nur damit konnte ich auch harte Entscheidungen treffen.“

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Am meisten sei er durch negative Erlebnisse, „die mich auch geprägt haben“, gereift: „Aus ihnen bin ich gestärkt hervorgegangen.“ Wie das Phantomtor von Stefan Kießling am 18. Oktober 2013 beim Spiel Hoffenheim gegen Leverkusen. „Was danach auf mich eingeprasselt ist, wünsche ich niemandem.“ Auch deshalb fing Brych schon früh in seiner Karriere an, „mich psychologisch betreuen zu lassen“. Den Videobeweis sieht er als „Fallschirm“. Das Phantomtor in Sinsheim wäre ihm so erspart geblieben.




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