Standortbesuch: OB Zull informiert sich über Neubau und Erweiterung
Das Unternehmen IPCO steht für technologische Kompetenz und maßgeschneiderte Prozesslösungen. Bereits seit 1969 ist das schwedische Unternehmen mit einem Standort in Fellbach vertreten. Mit dem Neubau einer Produktionshalle und eines modernen Bürogebäudes bündelt IPCO nun seine internationalen Aktivitäten am Standort Fellbach. „Ein klares Bekenntnis zu Fellbach als Wirtschaftsstandort“, betonte Oberbürgermeisterin Gabriele Zull bei ihrem Besuch Mitte April. Im Rahmen eines Rundgangs verschaffte sie sich bei einer kurzen Führung Einblicke in die Produktion, das neue Productivity Center sowie die modernen Büroräumlichkeiten.
„Verwaltung und Produktion sind nun an einem Ort vereint“, erklärte Markus Mohr, Geschäftsführer der IPCO Germany GmbH. Trotz der aktuell herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen blickt das Unternehmen vorsichtig optimistisch in die Zukunft. Als marktführender Anbieter verfahrenstechnischer Anlagen auf Stahlbandbasis ist IPCO weltweit für Unternehmen aus der chemischen und Lebensmittelindustrie tätig und erschließt mit innovativen Verfahren kontinuierlich neue Anwendungsfelder.
Während die Herstellung von Granulaten aus flüssigen Stoffen weiterhin zum Kerngeschäft zählt, erweitert IPCO sein Portfolio gemeinsam mit Kunden unter anderem in den Bereichen Verbundstoffe, Folien und weitere Werkstoffe. Grundlage dafür sind die anerkannten Ingenieurleistungen, die langjährige Erfahrung im Bereich Stahlbänder und Stahlbandpressen – und vor allem der Anspruch, für jede Anwendung eine überzeugende Lösung zu entwickeln.
Das international tätige Unternehmen genießt einen exzellenten Ruf und gilt als marktführender Nischenanbieter für individuelle Prozesslösungen. Für mehr als 1.200 verschiedene Produkten aus der Raffinerie-, Chemie-, Düngemittel- und Lebensmittelindustrie – entwickelt IPCO maßgeschneiderte Verfahren. „Diese breite Aufstellung sorgt für Stabilität, gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten“, stellte Oberbürgermeisterin Zull fest. Gemeinsam mit Wirtschaftsförderin Anette Popp gratulierte sie zur Fertigstellung der Erweiterung und sagte Unterstützung bei der weiteren Vernetzung in Fellbach zu.
Auch wenn globale Krisen, hohe Energiekosten und Fragen der Rohstoffversorgung Auswirkungen auf internationale Märkte haben, blickt IPCO verhalten zuversichtlich nach vorn. In den erweiterten Räumlichkeiten des von dem Fellbacher Bauunternehmen Heid realisierten Firmensitzes an der Blumenstraße arbeiten inzwischen mehr als 150 Mitarbeitende.
„Wir setzen auf ein gutes Miteinander – und haben diese Haltung mit dem neuen Gebäude auch architektonisch sichtbar gemacht“, so Geschäftsführer Markus Mohr.
Bei uns daheim
Die hier veröffentlichten Artikel wurden von Vereinen und Gemeinden, Schulen und Kindergärten, Kirchengemeinden und Initiativen verfasst. Die Artikel wurden von unserer Redaktion geprüft und freigegeben. Für die Richtigkeit aller Angaben übernehmen wir keine Gewähr.