Zum Ortsjubiläum haben die Stadtmacher zwei Gedenksteine geputzt

Als Beitrag zum 800-Jahr-Jubiläum haben sich die Stadträte der Fellbacher Stadtmacher zweier historischer Zeitzeugen Schmidens angenommen. Nach einer Putzaktion von Jörg Schiller, Cathy Plato und Simone Lebherz kann man die Inschriften auf dem Herzogstein und dem Hungerstein wieder lesen. "So viele Zeugnisse aus der Geschichte Schmidens gibt es nicht - da war uns wichtig, dass das was wir haben, in einem guten Zustand ist," erläutert Simone Lebherz die Motivation. Frisch gereinigt sind die Inschriften der beiden Steine wieder gut zu erkennen. Der Herzogstein steht neben der Pfarrscheuer und erinnert an die Familie Herzog, die in Schmiden fast 150 Jahre lang die Schullehrer stellte. Der Hungerstein an der Oeffinger Straße neben dem Rathaus wurde zur Erinnerung an die erste Ernte nach dem Hungerjahr 1816 auf dem Feld aufgestellt. Die Schmidener feierten das mit einem großen Fest. Der Text ist jetzt wieder lesbar: "Errichtet zum Lobe Gottes und zum Andenken an die Teuerung 1817 von der Gemeinde zu Schmiden".

 

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