Mitgliederversammlung des Evangelischen Vereins blickt auf 2024 zurück und zeigt Perspektiven für die Zukunft auf

Eine Mitgliederversammlung ohne Wahlen, Satzungsänderungen oder außerordentliche Tagesordnungspunkte – dennoch hatte der Evangelische Verein Fellbach viel zu berichten.

 

Grußwort des Ersten Bürgermeisters

In einer Videobotschaft richtete sich der Erste Bürgermeister der Stadt Fellbach, Johannes Berner, an die Anwesenden. Er übermittelte herzliche Grüße und betonte die enge und gute Zusammenarbeit mit der Stadt Fellbach. Ein Beispiel dafür sei der Neubau des Melanchthon-Kindergartens im Südwesten Fellbachs, der mit 10,5 Millionen Euro von der Stadt finanziert wurde. Der Evangelische Verein sorge als Träger dafür, dass in Fellbach weiterhin konfessionelle Kindergartenarbeit stattfindet. Der Bürgermeister lobte auch die Arbeit im Bereich Pflege durch die Diakoniestation und drückte seine Dankbarkeit aus, dass der Verein trotz der finanziellen Herausforderungen in den öffentlichen Haushalten weiterhin in der Lage sei, Fachkräfte zu gewinnen und zu qualifizieren. „Viele Menschen – Haupt- und Ehrenamtliche – machen sich dafür ‚krumm‘, und dafür sind wir sehr dankbar.“

Rückblick aus Sicht des Aufsichtsrats

Gudrun Bährle, Vorsitzende des Aufsichtsrats, blickte mit Stolz und Dankbarkeit auf das vergangene Jahr zurück: „Wenn ich nur drei Worte wählen dürfte, wären es: zukunftsorientiert, eindrucksvoll, dankerfüllt.“ Diese Begriffe spiegeln wider, was der Evangelische Verein 2024 geleistet hat: Unter neuer Leitung wurden Prozesse neu gedacht, Arbeitsabläufe modernisiert und die Digitalisierung vorangetrieben – mit dem Ziel, Bewährtes zu erhalten und neue Wege zu gehen.

Als besonders positiv hob Bährle die Entwicklung der Diakoniestation hervor, die bei der Prüfung durch den Medizinischen Dienst die Bestnote 1,0 erzielte. Auch der Neubau des Emil-Bitzer-Kindergartens sei ein Zeichen für den zukunftsgerichteten Kurs des Vereins.

Der Aufsichtsrat blicke mit Zuversicht und Ruhe in die Zukunft: „Gefühlt ein echter Luxus.“

Vorständin Gaby Schröder: Ein Jahr voller Entwicklung und Verantwortung

Im Anschluss berichtete Vorständin Gaby Schröder über das vergangene Jahr. Neben zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen auf Vereinsebene, im Personalmarketing und im politischen Dialog ging Schröder auf die wirtschaftliche Lage ein: Der Jahresüberschuss für das Jahr 2024 betrug ca. 250.000,00 €. „Das positive Ergebnis begründet sich vor allem durch die Auflösung von Rückstellungen. Daher liegen weiterhin große Aufgaben vor dem Evangelischen Verein Fellbach“, betonte Schröder.

Schröder dankte allen Mitarbeitenden und Mitgliedern für ihre engagierte Arbeit und die gemeinsam getragenen Entwicklungen. Ein besonderer Dank galt auch der Stadt Fellbach für ihre stetige Unterstützung sowohl im partnerschaftlichen Austausch als auch durch konkrete Investitionen. „Ohne diese enge Zusammenarbeit wären viele unserer Projekte in dieser Form nicht umsetzbar gewesen“, so Schröder.

Fachkräftesicherung im Fokus der Diakoniestation

Elke Strohmayer, Abteilungsleiterin der Diakoniestation, berichtete davon, wie in den letzten Jahren große Anstrengungen unternommen wurden, um insbesondere Menschen aus anderen Ländern eine Chance auf eine fundierte Ausbildung im Pflegebereich zu geben. Sie betonte: „Es ist eine große Aufgabe, die Menschen gut an die Arbeit heranzuführen, und es ist mit viel Aufwand verbunden. Wir sind dankbar für die Unterstützung, das Verständnis und die Hilfsbereitschaft, die uns entgegengebracht werden, sei es durch Wohnraumangebote oder andere Hilfen. Auch wenn es anstrengend ist, sind wir überzeugt: Der Einsatz lohnt sich. Die Ausbildung neuer Mitarbeitender ist der einzige Weg, wie wir Pflegepersonal für die Zukunft gewinnen können.“

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