In der aktuellen Folge seines Podcasts „Fest & Flauschig“ macht sich Jan Böhmermann über den Stuttgarter Flughafen lustig. Was den Satiriker stört.

Digital Desk: Annika Mayer (may)

Millionen Menschen fliegen jährlich vom Stuttgarter Flughafen in den Urlaub oder auf Geschäftsreise. Von einem Fluggast erntet der Airport jetzt ordentlich Häme: Der Satiriker Jan Böhmermann spottet in der aktuellen Folge seines Podcasts „Fest & Flauschig“, den er zusammen mit dem Singer-Songwriter Olli Schulz betreibt, über den Flughafen.

 

„Ich war kürzlich zum ersten Mal am Stuttgarter Flughafen und das war wirklich einer der bizarrsten Flughäfen ever“, sagt Böhmermann im Podcast. Der Flughafen komme aus einer Zeit, „als die Menschen in Deutschland neue Flughäfen gebaut haben, um zu zeigen, dass wir als Land was sind.“ Der Satiriker teilt auch gegen Baden-Württemberg aus: „Und dann ist da noch Baden-Württemberg, dieser krampfhafte Ehrgeiz dieses Bundeslandes, manifestiert in diesem Flughafen.“ Dieser sei bei seinem Besuch „arschvoll“ gewesen und habe gewirkt wie der Flughafen auf Mallorca zur Hochsaison.

Jan Böhmermann macht sich vor allem über die Nummerierung der Gates lustig (Symbolbild). Foto: dpa

Böhmermann macht sich vor allem über die Nummerierung der Gates am Stuttgarter Flughafen lustig. „Die haben die Gates so geil durchnummeriert, dass man das Gefühl hat, man steht in Los Angeles oder in Tokio“, so der Satiriker. „Die Gates sind so: 103, 105, 107. Das sind drei nebeneinander. Und dann geht es weiter mit 205.“

Böhmermann nennt den Aufbau des Flughafens „voll großkotzig“: „So einen auf: Wir haben hunderte Gates, dabei sind das nur drei Gates nebeneinander, die nummeriert sind mit 100, 105 und so weiter“, sagt Böhmermann. Außerdem wisse man gar nicht, wo man ist. Der Stuttgarter Flughafen hat nach eigenen Angaben 70 Gates.

Auch in der Vergangenheit teilte Jan Böhmermann immer wieder gegen Stuttgart aus. Bei seinem Auftritt in der Schleyerhalle Anfang des Jahres spottete er etwa über den Hauptbahnhof. Jedes Mal, wenn er in die Stadt reise, habe er die Hoffnung, dass sich am Bahnhof etwas getan habe. „Aber nicht nur euer Bahnhof ist am Arsch, ihr habt ja auch ein schlimmes Bahnhofsviertel“, sagte der Satiriker an dem Abend.