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Festival „Made in Stuttgart“: Facetten vernetzen

Von Gabriele Metsker 

Wie lebendig und vielfältig das Leben in Stuttgart und der Region ist, lässt sich wunderbar beim interkulturellen Festival „Made in Stuttgart“ erfahren, das vom 7. bis 11. November an insgesamt zwölf Spielorten stattfindet.

Festivalleiterin Boglárka Pap  Foto: Raimons Stetter
Festivalleiterin Boglárka Pap Foto: Raimons Stetter

Was den Koordinator, das Forum der Kulturen Stuttgart e. V., besonders freut: Von den 17 Beteiligten sind acht in diesem Jahr zum ersten Mal dabei.

Die Schauspielbühnen Stuttgart zum Beispiel: Hier tritt am 11. November um 18 Uhr Grégory Darcy mit seinem Ensemble und der Produktion „Menschen tanzen“ auf. Djembe, japanische Shakuhachi, arabische Oud, indische Ghatam und andere Instrumente treffen aufeinander. Gesang und Tanz gehören ebenfalls zur Performance. „Musik und Tanz sind Ausdrucksformen, über die Menschen, die verschiedene Sprachen sprechen, einander näherkommen können“, sagt Axel Preuß, Intendant der Schauspielbühnen Stuttgart.

Dass über das Festival Produktionen auf Bühnen präsentiert werden, die sonst ein anderes Publikum ansprechen, finden alle Beteiligten großartig. Das Verfahren, wie Darbietung und Bühne zueinanderkommen, ist dabei ebenso demokratisch wie publikumsnah. „Die Programmauswahl wird nicht von den Leitern der Häuser vorgenommen, sondern von einer siebenköpfigen Jury, die aus kulturinteressierten Bürgern aus der Region besteht. Sie ist von ihrer Zusammensetzung her ein Abbild der Bevölkerung“, erläuterte Festivalleiterin Boglárka Pap.

Mehr als 100 Produktionen

Dieses Jahr hat sich die Jury mehr als 100 Produktionen angesehen und daraus zwölf ausgewählt, die beim Festival zu sehen sein werden. Alles ehrenamtlich. Die beteiligten Bühnen bekommen dann von der Jury Vorschläge, was wann stattfinden soll. Um die 70 Kunstschaffende werden dabei sein. Das Festivalprogramm enthält unterschiedliche Konzerte von der Weltmusik bis zum Hip-Hop, Tanz, Theater, Figurentheater, Performances, einen Kurzfilm und einen Lyrikabend. Auch ein Märchenerzähler wird dabei sein.

Eröffnet wird das Festival am 7. November um 18 Uhr im Haus der Geschichte, das ebenfalls zum ersten Mal mit von der Partie ist, mit Dr. Birgit Schneider-Bönninger, der Leiterin des Stuttgarter Kulturamtes. Geboten wird „Hip-Hop and more“ unter der Leitung von Carina Clay. Was den Organisatoren zudem am Herzen liegt: Das Festival bietet den Künstlern die Möglichkeit, sich untereinander kennenzulernen, auszutauschen und zu vernetzen. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Kreativ-Labore.

„Made in Stuttgart“: 7.–11. November, das gesamte Programm unter www.madeingermany-stuttgart.de