Ein Mann soll von mehreren Männern entführt und misshandelt worden sein. Die Polizei befreite das Entführungsopfer nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft Berlin.

Die Polizei hat in Berlin vier Tatverdächtige festgenommen und einen Mann befreit, der entführt worden sein soll. Das Entführungsopfer wurde mit Gewalt in die Hauptstadt gebracht und augenscheinlich misshandelt, wie die Generalstaatsanwaltschaft Berlin am Samstag der dpa mitteilte. Mittlerweile ist die Person demnach wieder in ihr Heimatland zurückgekehrt. Zuerst hatte die „Bild“-Zeitung berichtet.

 

Es gibt laut Staatsanwaltschaft vier Tatverdächtige im Alter zwischen 17 und 35 Jahren. An der Entführung seien aber noch mehr Menschen beteiligt gewesen, erklärte die Behörde. Nähere Informationen zu den Orten, an denen das Opfer festgehalten wurde, und möglichen Forderungen der Entführer gab es zunächst nicht.

Hinweise von Interpol an die Berliner Polizei

Interpol hatte die Berliner Polizei den Angaben zufolge auf eine mögliche Entführung aufmerksam gemacht. Die Berliner Strafverfolgungsbehörden arbeiten nun eng mit schwedischen Behörden zusammen, wie es hieß. Dabei untersuchen sie auch, ob es Verbindungen in Netzwerke der organisierten Kriminalität gibt.

Nach Informationen der „Bild“-Zeitung soll es sich bei dem Entführungsopfer um einen ehemaligen schwedischen Eishockeyspieler handeln. Die Berliner Staatsanwaltschaft machte dazu am Samstag keine Angaben.