Feuerbacher Balkon Auf eine gute Nachbarschaft

Ilse Bächtle, Gert Dannenmann und Rolf Göttler (v.l.) von der Initiativgruppe kümmern sich gemeinsam mit Andreas Schlegel um die  Quartiersarbeit Foto: Torsten Ströbele
Ilse Bächtle, Gert Dannenmann und Rolf Göttler (v.l.) von der Initiativgruppe kümmern sich gemeinsam mit Andreas Schlegel um die Quartiersarbeit Foto: Torsten Ströbele

Ehrenamtliche und die Samariterstiftung kümmern sich um das Miteinander im Quartier.

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Feuerbach - Die Samariterstiftung verfolgt auf dem ehemaligen Krankenhaus-Areal an der Wiener Straße hehre Ziele. Im Neubaugebiet Feuerbacher Balkon hat sie im Oktober im ehemaligen Bettenhaus des Hospitals das Service- und Quartiershaus eröffnet. Dort befinden sich 29 Appartements, in denen Menschen verschiedenen Alters und mit unterschiedlichem Hilfebedarf leben – von der Alleinerziehenden bis zur Familie, vom Senior bis zum Berufstätigen. Zudem gibt es Räume, welche die Bewohner des ganzen Quartiers nutzen können. Beteiligen sollen sich aber nicht nur die Menschen aus dem rund 160 Wohnungen umfassenden Neubaugebiet des Siedlungswerkes, sondern auch die Bürger der umliegenden Straßen. „Wir gehen von rund 2000 Feuerbachern aus, die im Quartier oder in direkter Nachbarschaft wohnen“, sagt Andreas Schlegel, der bei der Samariterstiftung für die Quartiersentwicklung verantwortlich ist. „Wir wollen hier gemeinsam mit den Bewohnern etwas aufbauen, unseren Teil für eine gute und gelebte Nachbarschaft beitragen.“

Im Aufbau befindet sich derzeit beispielsweise eine Talent- und Zeitbörse. Bestenfalls soll sich jeder aus dem Quartier beteiligen. Gesucht werden unter anderem Personen, die für den verreisten Nachbarn den Briefkasten leeren oder die Blumen gießen, auf die Katze aufpassen oder auch mal eine Glühbirne auswechseln können. „In die Börse fließen zudem alle Initiativen ein, die Menschen aus der Nachbarschaft anbieten wollen wie etwa ein Radtreff oder Literaturkreis“, sagt Schlegel. Auch einen Besuchsdienst soll es bald geben. „Manche Leute brauchen manchmal einfach jemandem zum Reden oder Spazieren gehen“, sagt Gert Dannenmann. Er ist Mitglied der ehrenamtlichen Initiativgruppe vor Ort, die unter anderem seit November jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat zum „Schwatz am Mittag“ ins Café Kitz 7, Kitzbüheler Weg 7, lädt. Jeder ist willkommen. In den Räumen der Samariterstiftung gibt es zwischen 15 und 17 Uhr Kaffee und Kuchen. „Derzeit nehmen das Angebot regelmäßig zwischen 10 und 15 Leute aus dem Quartier wahr“, sagt Rolf Göttler von der Initiativgruppe. Seit Februar findet zudem jeden ersten und dritten Freitag im Monat ein Spieleabend mit Musik statt, an dem sich regelmäßig auch die Menschen mit Behinderung beteiligen, die über das BHZ, ehemals Behindertenzentrum, im Quartier eine Wohnung bezogen haben.

Wer mehr über die Angebote im Service- und Quartiershaus wissen möchte oder sich ehrenamtlich betätigen möchte, kann sich dienstags zwischen 9 bis 11 Uhr und donnerstags zwischen 15 und 17 Uhr im Quartiersbüro unter der Telefonnummer 8 14 77 91 02 melden.




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