Am Sonntagabend ist in der Ditzinger Innenstadt ein Feuer ausgebrochen. Mehrere Feuerwehren waren im Einsatz, um den Brand zu löschen.

Ludwigsburg: Franziska Kleiner (fk)

Der Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Ditzinger Ortsmitte hat am Sonntagabend kurz nach 21 Uhr einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Aufgrund der starken Rauchentwicklung ließ Kommandant Peter Gsandner gleich nach dem Eintreffen des Ditzinger Löschzuges weitere Kräfte aus den Ditzinger Ortsteilen sowie aus Gerlingen nachrücken, um den Brand in der Marktstraße zu bekämpfen.

 

Die Bewohner von zwei der sieben Apartments hatten beim Eintreffen der Feuerwehr den Gebäudekomplex bereits verlassen, weitere fünf Personen brachte die Feuerwehr nach eigenen Angaben aus dem Gebäude.

Brand in Ditzingen: Einsatz in der Marktstraße endete eine halbe Stunde vor Mitternacht

Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz lokalisierten den Brandherd in der Küche des völlig verqualmten zweiten Obergeschosses, das Feuer brachten sie mit einem Rohr schon nach wenigen Minuten unter Kontrolle. Aus noch unbekannter Ursache hatte sich laut der Polizei beim Kochen ein Brand entwickelt, der sich auf die gesamte Küche ausbreitet. Für die Nachlöscharbeiten mussten sie die Küchendecke öffnen und Teile der Einrichtung demontieren.

Nach einstündigen Einsatzmaßnahmen meldeten die Trupps im Innenangriff endgültig „Feuer aus!“, für Lüftungsmaßnahmen und Aufräumarbeiten waren die Einsatzkräfte bis gegen 23.30 Uhr vor Ort.

Vier Apartments sind nach dem Feuer nicht mehr bewohnbar

Drei Bewohner des Gebäudekomplexes konnten nach den Löscharbeiten in ihre Wohnungen zurückkehren, vier Apartments sind vorübergehend unbewohnbar. Bürgermeister Ulrich Bahmer organisierte für die Betroffenen nach Feuerwehrangaben eine Ersatzunterkunft.

Die Feuerwehren aus Ditzingen und Gerlingen waren mit 54 Kräften im Einsatz, der vorsorglich alarmierte Rettungsdienst musste laut dem Ditzinger Wehrsprecher Andreas Häcker nicht tätig werden. Der entstandene Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen der Polizei bei rund 40 000 Euro.