In Stuttgart-West brennen an zwei Orten beinahe zeitgleich mehrere Mülltonnen. Anwohner reagieren geistesgegenwärtig, die Feuerwehr löscht die Brände, die Polizei sucht Zeugen.
Mehrere Mülltonnen sind am Mittwochabend im Stuttgarter Westen in Brand geraten. Die Feuerwehr rückte aus und konnte die Brände löschen, die Polizei hat ihre Ermittlungen zu den Brandursachen aufgenommen, prüft einen Zusammenhang und sucht Zeugen.
Wie die Feuerwehr mitteilt, alarmierten Anwohner in der Johannesstraße kurz nach 21 Uhr die Feuerwehr und meldeten eine brennende Mülltonne an einer Hausfassade. Die Bewohner reagierten geistesgegenwärtig und schoben die Mülltonne vom Gebäude weg. Als die Feuerwehr eintraf, stand die Mülltonne auf der Straße bereits in Vollbrand. Die Einsatzkräfte löschten den Brand.
Wenige Minuten später wurde die Feuerwehr erneut alarmiert, dieses Mal von Anwohnern in der Silberburgstraße. Dort war ein kompletter Müllunterstand an einer Tiefgarageneinfahrt in Flammen aufgegangen. Als die Einsatzkräfte eintrafen, brannte der Müllunterstand mit mehreren Mülltonnen lichterloh. Laut Feuerwehr hatte der Brand bereits auf die umliegende Vegetation übergegriffen und es kam zu einer starken Rauchentwicklung.
Polizei prüft Zusammenhang
Auch diesen Brand löschten die Feuerwehrleute. Es folgten umfangreiche Nachlöscharbeiten, außerdem wurden die umliegenden Wohngebäude und die Tiefgarage kontrolliert. So konnten die Einsatzkräfte verhindern, dass sich der Brand weiter ausbreitete. Die Feuerwehr konnte gegen 22.45 Uhr wieder einrücken. Verletzt wurde bei den Bränden niemand.
Die Polizei prüft nun, ob die beiden Brände im Zusammenhang stehen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0711/8990-5778 bei der Kriminalpolizei zu melden.
Im Hinblick auf die Brände weist die Feuerwehr Stuttgart darauf hin, dass eigene Löschversuche oder das Wegschieben von brennenden Mülltonnen nur dann durchgeführt werden sollen, wenn man sich – wie im Fall der brennenden Mülltonne in der Johannesstraße – nicht selbst in Gefahr bringt.