Fifa-Chef Blatter Korruption? „Ich bin sauber“

Fifa-Chef Sepp Blatter Foto: dpa
Fifa-Chef Sepp Blatter Foto: dpa

Die Fifa stinkt vom Kopf? Das weist ihr scheidender Chef Sepp Blatter weit von sich. Er selbst habe sich in der Korruptionsaffäre nichts vorzuwerfen.

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London - Der scheidende Fifa-Präsident Joseph Blatter hat den Vorwurf systematischer Korruption im Fußball zurückgewiesen und erneut seine persönliche Unschuld beteuert. „Ich weiß, was ich getan habe, was ich nicht getan habe. Ich habe mein Gewissen, und ich weiß, dass ich ein ehrenwerter Mann bin. Ich bin sauber“, sagte der Chef des Fußball-Weltverbandes in einem am Montag veröffentlichten Interview des britischen Senders BBC.

Die Institution sei nicht korrupt, unterstrich der 79 Jahre alte Schweizer. „Es gibt keine Korruption im Fußball, es gibt Korruption bei Einzelpersonen. Es sind die Menschen“, erklärte Blatter.

Er war Ende Mai für eine fünfte Amtszeit wiedergewählt worden, hatte wenig später aber seinen Rücktritt angekündigt. Am Rande des Fifa-Kongresses waren in Zürich sieben hochrangige Fußball-Funktionäre festgenommen worden. In der Schweiz und in den USA laufen Ermittlungen wegen des Verdachts der Korruption. Blatters Nachfolger wird am 26. Februar 2016 gewählt. Favorit auf den Fifa-Chefposten ist bislang der Franzose Michel Platini, derzeit Präsident der Europäischen Fußball-Union.




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