Filder Gute Nachrichten für Freunde des Filderkrauts

Von Denise Kupka 

Auf den Fildern sind die ersten Spitzkrautköpfe geerntet und können verarbeitet werden. Damit steht auch dem Filderkrautfest, das am Freitag, 13. Oktober offiziell beginnt, nichts mehr im Wege. Dort werden bis zu 50 000 Besucher erwartet.

Der BDS-Vorsitzende Wolfgang Faßbender, Oberbürgermeister Roland Klenk, der Vorsitzende des Vereinsrings Leinfelden, Bernhard Heinzmann,  und Michael Burkhardt, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Musberg (v. l.) schneiden die ersten Spitzkrautköpfe ab. Foto: Kupka
Der BDS-Vorsitzende Wolfgang Faßbender, Oberbürgermeister Roland Klenk, der Vorsitzende des Vereinsrings Leinfelden, Bernhard Heinzmann, und Michael Burkhardt, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Musberg (v. l.) schneiden die ersten Spitzkrautköpfe ab. Foto: Kupka

Filder - Frank Stäbler ist Landwirt in Musberg. Auf seinen Feldern pflanzt er mehrere Sorten Kraut an. Neben Rotkraut und Rundkraut auch das berühmte Spitzkraut. „Der Juli war zwar heiß und trocken, aber die vielen Niederschläge später haben das wieder gut gemacht“, erklärte Stäbler bei der Eröffnung der Krautsaison, einem jährlich wiederkehrenden Spektakel auf den Filderfeldern.

Der Krautstart, also die offiziell erste Ernte der Spitzkrautköpfe, war am 21. September. Oberbürgermeister Roland Klenk schnitt zusammen mit den Vorsitzenden der Vereinsringe und Werbegemeinschaften die ersten Spitzkrautköpfe. Und die seien dieses Jahr durchaus von beachtlicher Größe, sagte Stäbler. Zwischen drei bis sechs Kilo schwer können die Spitzkrautköpfe werden. Mit dem Beginn der Krautsaison wächst auch die Vorfreude auf das Filderkrautfest; es ist vom 13. bis 15. Oktober. Viele Vereine und Fachgeschäfte aus Leinfelden-Echterdingen sind an der Organisation und Umsetzung des Filderkrautfests beteiligt.

Zwischen 30 000 bis 50 000 Besucher werden erwartet

Oberbürgermeister Roland Klenk lobte das „tendenziell immer größer werdende Fest“, bei dem über die Tage verteilt 30 000 bis 50 000 Besucher erwartet werden.

Zur Frage der Sicherheit sagte Ralf Schröder, der Vorsitzende der Werbegemeinschaft Echterdinger Fachgeschäfte: „Für die Sicherheit auf dem Krautfest haben wir gesorgt. Seit einigen Jahren ist das Ordnungsamt dafür verantwortlich. Die Polizei wird vor Ort sein. Auch andere Maßnahmen bewirken, dass sich die Besucher auf dem Krautfest sicher fühlen können.“

Am Freitagabend, 13. Oktober, beginnt das Programm mit der langen Einkaufsnacht – in Leinfelden von 18 bis 21 Uhr und in Echterdingen von 18 bis 24 Uhr. Das Programm ist wieder vielfältig: Es wird zum Beispiel einen Krauthobelwettbewerb geben oder eine Krautschätzfrage, wo die Bürger mitmachen können. Und der Musberger Dorflauf lockt Sportliche.

Es gibt einen Bus-Shuttle

Auch Neuerungen gibt es dieses Jahr: Der Bus-Shuttle-Service namens „Myle“ sucht noch freiwilligen Helfer. „Wir sind auf der Suche nach Busbegleitern. Wer Interesse hat, kann sich gerne melden“, sagte Wolfgang Faßbender, der Vorsitzende des Bunds der Selbständigen Leinfelden-Echterdingen (BDS).

Der Bus-Shuttle verbindet die Stadtteile von Leinfelden-Echterdingen. Die Abfahrtszeiten haben sich im Vergleich zu den Vorjahren auch geändert: So verkehrt der letzte Bus am Freitag schon um 23.30 Uhr, am Samstag um 24 Uhr und am Sonntag um 18.30 Uhr.

Wer beim diesjährigen Filderkrautfest immer auf den aktuellen Stand sein möchte, kann sich die Krautfest-App herunterladen.