Filderdialog Der Diskussionskreis wird kleiner

Von hef/vv 

Der Ausstieg von OB Roland Klenk hat Folgen: Auch die Stadt Ostfildern und die Industrie- und Wirtschaftsvereinigung ziehen sich vom Filderdialog zurück.

Die Industrie- und Wirtschaftsvereinigung steigt aus dem Filderdialog aus. Foto: Achim Zweygarth 17 Bilder
Die Industrie- und Wirtschaftsvereinigung steigt aus dem Filderdialog aus. Foto: Achim Zweygarth

Filder - Einen Tag nach dem Rückzug von ­Roland Klenk, OB von Leinfelden-Echterdingen, hat auch die Stadt Ostfildern bekannt gegeben, sich nicht mehr am Filderdialog zu beteiligen. Oberbürgermeister Christoph Bolay begründet diesen Schritt laut dem Südwestrundfunk damit, sich solidarisch mit Leinfelden-Echterdingen erklären zu wollen.

Auch die Industrie- und Wirtschaftsvereinigung (IWV) Leinfelden-Echterdingen beendet die Teilnahme am Filderdialog. Schon die Zu­sammensetzung der Spurgruppe habe sich ungünstig auf die Arbeit im Filderdialog ausgewirkt, so die Begründung, da die Aktionsgruppen nicht ausgewogen in Pro und Kontra Stuttgart 21 vertreten seien. Stattdessen finde sich eine dominierende Anzahl aus Vertretern von Minderheiten gegen S 21. Dies präge den Dialog in Thematik und Effizienz. Zudem würden die unterschiedlichen Standpunkte der Landesregierung keine sinnvollen Dialogrunden zulassen. Vor diesem Hintergrund stelle die Breite des Dialogs ein Wunschdenken dar, eine Spielwiese für Optionen, die beim aktuellen Projektstand viel zu spät betreten werde.