Filderstadt-Bernhausen Warum zwei Wohltäter beinahe im Knast landeten

Von oh 

Ein verdächtiger Nikolaus treibt sich in Bernhausen herum und spricht Kinder an: Diese Meldung ging bei der Polizei ein, die freilich sofort ausrückte und der Sache nachging. Doch dann war alles ganz anders als gedacht.

Wie schon im vergangenen Jahr (das Bild stammt von 2016) haben Bürgermeister Reinhard Molt (gelbe Weste) und der Fahrradbeauftragte Jürgen Lenz  wieder eine Aktion zum Thema Licht am Fahrrad veranstaltet. Dieses Jahr erwartete sie allerdings eine Überraschung. Foto: Thomas Krämer
Wie schon im vergangenen Jahr (das Bild stammt von 2016) haben Bürgermeister Reinhard Molt (gelbe Weste) und der Fahrradbeauftragte Jürgen Lenz wieder eine Aktion zum Thema Licht am Fahrrad veranstaltet. Dieses Jahr erwartete sie allerdings eine Überraschung. Foto: Thomas Krämer

Bernhausen - Das hätte ins Auge gehen können. Dabei hatten Bürgermeister Reinhard Molt und der Fahrradbeauftragte Jürgen Lenz nur Gutes im Sinn. Sie wollten als Weihnachtsmänner verkleidet am Nikolaustag junge Fahrradfahrer belohnen, die am frühen Morgen, wenn’s noch dunkel ist, ordnungsgemäß mit Licht zur Schule unterwegs sind. Diese Radler bekamen ein Schokolädchen. Wer keine Lampen am Rad hatte, wurde mit einer schwarzen Karte verwarnt, auf der stand: „Lass’ Dich mal wieder sehen.“

Plötzlich hielt ein Polizeiauto neben ihnen

Soweit so gut. Doch dann gab es eine Überraschung. Plötzlich hielt ein Polizeiauto neben den wackeren Mannen. „Wir sind benachrichtigt worden, ein als Nikolaus verkleideter Mann spreche Kinder an“, erklärte ein Polizist den Einsatz. Der Grund der Verkleidung ließ sich schnell aufklären. Die Nikoläuse mussten nicht hinter Gitter und durften zu ihrem warmen Büro ins Rathaus Plattenhardt fahren.