Filderstadt Satte Mehrheit für neuen Filderstädter Bürgermeister

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Falk-Udo Beck erhält im Filderstädter Gemeinderat 22 von 29 Stimmen. Der 44-Jährige ist bisher Tiefbauamtsleiter in Nürtingen. Er hatte in Filderstadt in der Endrunde keinen Konkurrenten

Nach der Wahl erhielt Falk-Udo Beck (links) von Oberbürgermeister Christoph Traub unter Wahrung des Corona-Sicherheitsabstands einen Blumenstrauß. Foto: Otto-H. Häusser
Nach der Wahl erhielt Falk-Udo Beck (links) von Oberbürgermeister Christoph Traub unter Wahrung des Corona-Sicherheitsabstands einen Blumenstrauß. Foto: Otto-H. Häusser

Filderstadt - Die öffentliche Sitzung des Gemeinderats war am Montag kurz. Die Tagesordnung umfasste nur einen Punkt; die Wahl des Ersten Bürgermeisters. Und es gab letztlich nur einen Kandidaten. Falk-Udo Beck hatte seine im Vorfeld übrig gebliebenen Konkurrenten ausgestochen. Sie haben deshalb ihre Bewerbung zurückgezogen.

OB betont Bedeutung der Wahl

Oberbürgermeister Christoph Traub betonte vor Becks Vorstellung die Bedeutung der Wahl. „Wir bestimmen nicht nur einen Bürgermeister, sondern gleich den Ersten Beigeordneten“, sagte er. Der Kandidat aus Dettingen/Erms begann mit seinem Lebenslauf. Dabei skizzierte der 44-Jährige auch seinen Ausbildungsweg. Neben dem Ingenieurstudium hat er auch eine Zimmererlehre absolviert.

Für ihn sei schon früh klar gewesen, in welche Richtung sein Berufsweg gehe, weil die Eltern und Großeltern mit Bauen und Landwirtschaft zu tun gehabt hätten. Mit 30 Jahren wurde er Tiefbauamtsleiter in Metzingen. Seit 2013 leitet er das Tiefbauamt in Nürtingen. Dazu gehöre als Besonderheit auch die Freiraumplanung in den Sanierungsgebieten und der historischen Innenstadt, sagte Beck.

Flächenverbrauch wichtiges Thema

Fachlich und menschlich fühle er sich für das Amt des Baubürgermeisters gut gerüstet, sagte Beck und fügte hinzu: „ Filderstadt ist Teil meiner Heimat im Großraum Stuttgart.“ Das Thema Flächenverbrauch und Umgang mit der wertvollen Kulturlandschaft betreffe ihn privat ebenso, wie die Stärkung der Wirtschaftskraft zum Erhalt des Wohlstands. Er wolle die vom Projekt Insek bestimmten Ziele weiterverfolgen, wobei der Schwerpunkt bei dem „n“ liege, das für Nachhaltigkeit steht. „Das erachte ich im Zuge der Generationengerechtigkeit als Vater von drei Kindern als elementar.“ Der Baubürgermeister und Erste Beigeordnete sei seiner Meinung nach Vordenker, Visionär und Stratege. Wann er seinen neuen Posten antreten kann, weiß Beck noch nicht. Er hofft, dass dies am 1. Januar 2021 der Fall sein wird.




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