Der Dokumentarfilm „Im Prinzip Familie“ begleitet eine Wohngruppe mit fünf Kindern. Fachleute und Bewohner sprechen nach der Kinovorführung in Stuttgart über ihr eigenes Erleben.

Familie/Bildung/Soziales: Viola Volland (vv)

Wie ist es, in einer Wohngruppe aufzuwachsen? Der Dokumentarfilm „Im Prinzip Familie“ des Regisseurs Daniel Abma gewährt seltene Einblicke. Das Kino Atelier im Bollwerk zeigt den Film am Samstag, 7. Juni, um 18 Uhr. Im Anschluss an die Vorführung findet eine Gesprächsrunde statt, bei der Fachleute und Betroffene über ihre Erfahrungen berichten. Auf dem Podium sitzen Daniel Abma (Regisseur), die Bereichsleiterinnen für die Hilfe zur Erziehung Hannah Leidenberger (St. Josef gGmbH) und Lisa Buschkühl (Evangelische Gesellschaft Stuttgart) sowie zwei junge Menschen, die in Wohngruppen leben. Die Abteilungsleiterin Erziehungshilfen des Jugendamts, Helga Heugel, übernimmt die Moderation.

 

Der Film „Im Prinzip Familie“ begleitet über ein Jahr hinweg eine Wohngruppe mit fünf Kindern, die davon träumen, eines Tages in ihr Elternhaus zurückzukehren. „Der Film beleuchtet sowohl die Herausforderungen der Kinder- und Jugendhilfe als auch die wichtige Rolle der Fachkräfte, die als Bezugspersonen und Begleiter in einer schwierigen Lebensphase für die Kinder kämpfen, ohne Ersatzeltern sein zu wollen“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Stuttgart.