Die Filmakademie Baden-Württemberg wird 25 Jahre alt – vom 14. bis 17. Juli knallen die Sektkorken, das Jubiläum wird gebührend gefeiert. Hier schon mal eine Übersicht.

Politik: Rafael Binkowski (bin)

Ludwigsburg - Die Filmakademie Baden-Württemberg wird in diesem Jahr 25 und feiert ihr Jubiläum. Mittlerweile steht das Programm für die Festwoche vom Donnerstag, 14. bis Sonntag, 17. Juli: Das Spektrum reicht von einer Sonderausstellung im Ludwigsburg Museum über Einblicke in entstehende Filmprojekte und Pitchings aktueller Filmstoffe bis hin zur starken Präsentation des Instituts für Animation, Visual Effects und digitale Postproduktion. Und natürlich wird auch das zu sehen sein, was die Filmakademie in der ganzen Welt berühmt gemacht hat: viele, viele Filme. Eingeläutet wird die Festwoche mit einem offiziellen Festakt im Scala-Kino am 14. Juli. Als Redner haben sich angesagt Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der Oberbürgermeister Werner Spec und Filmakademie-Direktor Thomas Schadt. Die Keynote hält der Produzent Nico Hofmann, Co-CEO der UFA GmbH und Professor im Fachbereich Szenischer Film an der Filmakademie.

Jubiläumskino für alle

Cineasten, Filmfans und junges Publikum kommen hier gleichermaßen auf ihre Kosten. Schließlich reicht die Bandbreite vom auf 16 mm gedrehten 10-minütigen Kurzfilm aus dem Gründungsjahr 1991 bis hin zum technisch wie ästhetisch perfekten 3D-Kino aus dem aktuellen Jahrgang. Das Programm zeugt nicht nur von der hohen Qualität der Filmakademie-Produktionen. Sämtlichen Filmen sieht man das Herzblut an, das in ihnen steckt. Das Jubiläumskino von Donnerstag, 14. bis Samstag, 16. Juli präsentiert Studentenarbeiten, von denen viele bislang nur einem Fachpublikum gezeigt wurden: Werbespots, Reportagen, Dokumentationen, Animationsfilme unterschiedlichster Art, große Kinofilme und kleine, aber nicht weniger bedeutende Kurzfilmperlen. Einige haben deutsche Kurzfilm-, Fernseh- und Kamerapreise gewonnen. Manche wurden sogar mit einem Studenten-Oscar ausgezeichnet, mit einem Berlinale-Bären oder dem berühmten Leoparden von Locarno.

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