„Auf Augenhöhe“ thematisiert Familie, Mobbing, Diskriminierung, Toleranz und Inklusion. Die Vorführung in der Leonberger Beat Baracke ist Teil des „Filmfestivals der Generationen“.

Leonberg: Marius Venturini (mv)

Familie, Mobbing, Diskriminierung, Toleranz und Inklusion – im Rahmen des 16. „Europäischen Filmfestivals der Generationen“ gibt es am Mittwoch, 19. November, im Jugendhaus Eltingen, also in der Beat Baracke, eine ganz besondere Filmvorführung. Von 16.30 Uhr an wird der preisgekrönte Film „Auf Augenhöhe“ gezeigt.

 

Filmvorführung im Jugendhaus Eltingen ist kosten- und barrierefrei

Ausgerichtet wird dieser intensive Nachmittag von der Stadt Leonberg in Kooperation mit dem Jugendhausverein Leonberg, dem Stadtseniorenrat und der Quartiersarbeit Eltingen. Die Vorführung – in der Mitteilung der Stadt fällt die Bezeichnung „Mehrgenerationenkino“, ist kosten- und barrierefrei. „Das Kino für alle ist Teil des 16. ‚Europäischen Filmfestivals der Generationen’, das mit dem Deutschen Alterspreis der Robert Bosch Stiftung ausgezeichnet wurde“, schreibt die Verwaltung. 2024 waren am Filmfestival bundesweit mehr als 100 Städte und Gemeinden beteiligt.

Ob Großeltern mit Enkeln, Familien mit Kindern, Freundesgruppen oder Einzelpersonen, alle Generationen und Lebensformen sind willkommen. Ziel der Veranstaltung ist es, Menschen unterschiedlicher Altersgruppen zusammenzubringen und kulturelle Teilhabe auch für Personen mit kleinem Geldbeutel oder Behinderung zu ermöglichen.

Empfohlen ist der Film für Kinder ab acht Jahren. Für Getränke und Snacks sorgen die Jugendlichen des Jugendhauses. Einlass ist ab 16 Uhr, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der zehnjährige Michi sucht in „Auf Augenhöhe“ seinen Vater

Und darum geht’s: „Auf Augenhöhe“ von Evi Goldbrunner und Joachim Dollhopf aus dem Jahr 2016 erzählt die Geschichte des zehnjährigen Michi, der nach dem Tod seiner Mutter in einem Kinderheim lebt und sich auf die Suche nach seinem unbekannten Vater macht. Als er ihn schließlich findet, ist dieser ganz anders, als Michi erwartet hat. Der Film behandelt Themen wie Familie, Mobbing, Diskriminierung, Toleranz und Inklusion. Er zeigt, wie wichtig Offenheit und Einfühlungsvermögen im Umgang miteinander sind.

Nach der Vorführung findet eine interaktive Gesprächsrunde mit Fachpersonen der Kooperationspartner Lebenshilfe und Atrio statt. In Kleingruppen werden Fragen aus der Lebenswelt der Teilnehmenden diskutiert.