Filmfestspiele Cannes Bella Hadid bei Premiere von Spike-Lee-Film „BlacKkKlansman“

Von red/dpa 

Spike Lee stellte beim 71. Filmfestival in Cannes seinen Film „BlacKkKlansman“ vor. Und die Stars bejubelten den US-Amerikaner für seine überzeichnete, groteske Satire – darunter: Model Bella Hadid und weitere Grazien.

Model Bella Hadid zeigte bei der Premiere des Films „BlacKkKlansman“ auf dem Filmfestival in Cannes einen tiefen Rückenausschnitt. Foto: XinHua 8 Bilder
Model Bella Hadid zeigte bei der Premiere des Films „BlacKkKlansman“ auf dem Filmfestival in Cannes einen tiefen Rückenausschnitt. Foto: XinHua

Cannes - Geradezu frenetischen Applaus und Standing Ovations gab es für Spike Lee beim 71. Filmfestival in Cannes. Der US-Amerikaner stellte im Wettbewerb „BlacKkKlansman“ vor - die unglaubliche, aber wahre Geschichte eines schwarzen Polizisten, der Ende der 1970er Jahre in Colorado eine Gruppe des Ku-Klux-Klans infiltrierte. John Washington, der Sohn von Hollywoodstar Denzel Washington, verkörpert darin lässig diesen coolen und enigmatischen Cop. An seiner Seite ist Adam Driver, bekannt aus „Star Wars“, als enger Vertrauter bei der Polizei zu sehen.

Überzeichnete, groteske Satire

Der 61-jährige Spike Lee, der in seinen Werken wie „Malcolm X“ immer wieder Rassismus gegenüber Afro-Amerikanern anprangerte, inszeniert „BlacKkKlansman“ gekonnt als überzeichnete, groteske Satire - wobei die Parallelen zur heutigen US-Politik und zu gesellschaftlichen Missständen erschreckend deutlich sind. Für viele Besucher ist es damit der bisher beste Film des Festivals. Es wäre die erste Goldene Palme für einen schwarzen Regisseur.

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