Fischsterben in Stuttgart Technisches Hilfswerk beendet Arbeit am Max-Eyth-See

Von red/dpa/lsw 

Es war ein Anblick des Grauens: Im Stuttgarter Max-Eyth-See verendeten in der vergangen Woche rund 50 000 Fische. Nach fast einer Woche hat das Technische Hilfswerk seinen Pump-Einsatz beendet. Nun ist die Stadt gefordert.

Angler sammelten rund 50 000 tote Fische aus dem See. Foto: dpa 5 Bilder
Angler sammelten rund 50 000 tote Fische aus dem See. Foto: dpa

Stuttgart - Das Technische Hilfswerk hat seinen Einsatz an dem von einem massenhaften Fischsterben betroffenen Stuttgarter Max-Eyth-See am Wochenende beendet. Der Sauerstoffgehalt pro Liter habe sich am Freitag auf sechs bis sieben Milligramm verbessert, sagte ein THW-Sprecher am Sonntag.

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Das THW hatte fast eine Woche lang mit Pumpen das Wasser des zuflusslosen Flachgewässers umgewälzt, um dessen Sauerstoffgehalt zu erhöhen. Am Tiefpunkt lag der Wert bei weniger als vier Prozent. Angler sammelten rund 50 000 tote Fische aus dem See, der sich in einem beliebten Naherholungsgebiet befindet.

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Die Stadt betonte, sie strebe dauerhafte Lösungen an. Vorschläge sollen Ende des Jahres in den Ausschüssen präsentiert werden. Geplant sind nach den Angaben zum Beispiel eine stationäre Belüftungsanlage und Elektroanschlüsse für kurzzeitige Maßnahmen.

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