Flüchtlinge in Stuttgart Diese Rückkehrer-Programme gibt es

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Mehrere Organisationen helfen Ausländern auf dem Weg zurück in ihre Heimat. Dafür stellen die EU und der Bund Fördergelder aus den unten aufgeführten Programmen zur Verfügung.

Zur Rückkehrberatung kommen Menschen, die wieder in ihrer Heimat Fuß fassen wollen. Foto: dpa
Zur Rückkehrberatung kommen Menschen, die wieder in ihrer Heimat Fuß fassen wollen. Foto: dpa

Stuttgart - Amif Der Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union (EU) gewährt dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) Gelder. Viele AMIF-Anträge hat das Bamf aktuell zurückgewiesen.

Reag/Garp bieten finanzielle und operative Hilfe für rückkehrwillige Migranten. Zuständige Behörde ist das Bundesministerium des Innern, finanziert werden die Programme von Bund, Land und EU. Anträge stellen lokale und regionale Behörden, Wohlfahrtsverbände, Beratungsstellen.

Erin
Das European Reintegration Network ist EU-finanziert und getragen von mehreren europäischen Staaten; Vertragspartner helfen Rückkehrenden im Herkunftsland.

Ura Das Projekt wendet sich an rückkehrwillige Kosovaren. Ziel ist es, den Menschen die Wiedereingliederung in ihrem Herkunftsland zu ermöglichen. Beteiligt ist deshalb das Rückkehrzentrum in Pristina, Anträge werden beim Bamf gestellt. Das Programm ist kofinanziert durch die EU.

Starthilfe-Plus Aus dem Bundesprogramm bekommen Rückkehrende zusätzlich zu Reag-/Garp-Geldern 1200 Euro, wenn sie ­ vor Abschluss des Asylverfahrens eine freiwillige Rückkehr beantragen, 800 Euro, wenn ihr Asylantrag bei Antragstellung bereits ab­gelehnt worden ist, 800 Euro, wenn sie nach hiesigem Recht schutzberechtigt sind.




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