Flüsse und Seen in Baden-Württemberg DLRG warnt vor „dramatischem Anstieg“ von Badeunfällen

Von red/dpa/lsw 

Frühsommerliches Wetter, aber zum Großteil noch geschlossene Schwimmbäder: Das treibt viele Menschen in diesen Tagen an Flüsse und Seen. Der DLRG warnt daher eindringlich vor den Gefahren in diesen Gewässern.

Das Baden in Seen und Flüssen erfreut sich in Zeiten von Corona großer Beliebtheit – birgt aber auch Gefahren. Foto: imago images/Frank Sorge/Foto: Frank Sorge via www.imago-images.de
Das Baden in Seen und Flüssen erfreut sich in Zeiten von Corona großer Beliebtheit – birgt aber auch Gefahren. Foto: imago images/Frank Sorge/Foto: Frank Sorge via www.imago-images.de

Mannheim - Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) warnt vor Leichtsinn an Flüssen und Baggerseen. In einer Mitteilung vom Samstag rief der DLRG-Bezirk Mannheim dazu auf, nicht in unbewachten Gewässern zu baden. Angesichts des schönen Wetters und der wegen Corona noch geschlossenen Hallen- und Freibäder in Baden-Württemberg erwarten die Wasserretter einen „dramatischen Anstieg an Ertrinkungsfällen an unbewachten Gewässern“. So hätten sich bereits in den vergangenen Wochen an den Ufern von Rhein und Neckar sowie an Seen viele Menschen getummelt, die auch Abkühlung im Wasser gesucht hätten.

„Trotz des frühsommerlichen Wetters sind die Wassertemperaturen noch kühl. In dieser Zeit passieren viele Badeunfälle, da der Körper mit diesen Temperaturunterschieden zu kämpfen hat“, so die DLRG. Auch Alkohol und Leichtsinn führten oft zu Badeunfällen. Sie erinnert daran, dass Schwimmen in Rhein und Neckar grundsätzlich verboten sei.