Eine besondere Förderung gibt es neuerdings im Kreis Esslingen. Hier können Mieter recht günstig an Balkonkraftwerke kommen. Unter bestimmten Bedingungen.

Klima & Nachhaltigkeit: Judith A. Sägesser (ana)

Balkonkraftwerke sind inzwischen so erschwinglich, dass Kommunen die Förderung - falls es überhaupt eine gab - oft wieder streichen. So beispielsweise kürzlich in Stuttgart. Im Kreis Esslingen hingegen gibt es nun eine neue Förderung. Insgesamt 40 Balkonkraftwerke unterstützt der Kreisdiakonieverband.

 

Der Eigenanteil liege für ein Modul bei 120 Euro, für zwei Module bei 180 Euro. Das Angebot richtet sich an Menschen aus dem Kreis Esslingen, die Sozialleistungen beziehen wie Bürgergeld, Grundsicherung, Kinderzuschlag, Wohngeld oder Bafög.

Balkonkraftwerk: Der Eigenanteil liegt bei der neuen Förderung im Kreis Esslingen für ein Modul bei 120 Euro, für zwei bei 180 Euro. Foto: Stefan Sauer/dpa-tmn/dpa

Bisher sei die Nachfrage überschaubar, teilt Reinhard Eberst, Leiter der Diakonischen Bezirksstelle mit. Liegt unter Umständen auch daran, dass sich viele Mieter vor den Regeln scheuen. Doch auch hier bietet der Kreisdiakonieverband Hilfe an.

Hier können sich Esslinger melden

Nach der Antragstellung und Bewilligung prüfen ehrenamtliche Energiepaten, ob Einbau und Betrieb möglich sind. Die Energiepaten helfen auch mit dem Vermieter und beim Eintrag ins Marktstammdatenregister. Installiert werde die Balkonsolaranlage durch eine Fachfirma. Antrag und Bedingungen unter https://www.kreisdiakonie-esslingen.de/balkonsolar