Mit einem neuen Förderprogramm möchte der Bund die Sanierung kommunaler Sportstätten unterstützen. Davon profitieren nun auch die Gemeinden im Landkreis Ludwigsburg.
Hessigheim, Sersheim und Münchingen können sich über Fördergeld vom Bund bei der Sanierung ihrer Sportstätten freuen. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am Mittwoch beschlossen, die jeweiligen Projekte der drei Kommunen aus dem Landkreis Ludwigsburg in das neue Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ aufzunehmen.
In Hessigheim soll ein Sportplatz des TASV Hessigheim in einen Kunstrasenplatz umgewandelt werden. Der Verein hat immer wieder damit zu kämpfen, dass der Platz bei nasser Witterung nur eingeschränkt nutzbar ist und in den kalten Monaten deswegen oft Trainingseinheiten ausfielen oder verlegt werden mussten. Durch die Umwandlung in einen Kunstrasenplatz soll der Sportplatz künftig ganzjährig nutzbar sein. Insgesamt kostet das Vorhaben 850.000 Euro, der Bund steuert 335.250 Euro bei.
Geld stammt aus dem Sondervermögen für Infrastruktur
Auch in Sersheim soll ein bisheriger Rasenplatz in einen Kunstrasen umgewandelt werden. Der Bund stellt dafür 450.000 Euro bereit. In Münchingen wird das Stadion saniert, unter anderem die Laufbahn und weitere Anlagen im Außenbereich. Hier beträgt die Fördersumme 625.000 Euro.
Die sogenannte „Sportmilliarde“ hatten CDU/CSU und SPD in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart. Seit Oktober stehen in einer ersten Tranche nun 333 Millionen Euro zur Verfügung, um die Sanierung maroder Sportstätten zu fördern. Das Geld stammt aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität, das der Deutsche Bundestag vergangenes Jahr zur Modernisierung des Landes beschlossen hatte.