Folgen der Coronakrise für den Immobilienmarkt Das Baugeld bleibt billig

Von Jörg Nauke 

Häuslebauer können aufatmen: Trotz der Coronakrise erwarten Experten keine großen Zinserhöhungen beim Baugeld.

Der Traum vom eigenen Hausbau kann trotz Corona weitergeträumt werden. Foto: picture alliance/dpa
Der Traum vom eigenen Hausbau kann trotz Corona weitergeträumt werden. Foto: picture alliance/dpa

Stuttgart - Die Corona-Krise hat nicht nur den Alltag der Menschen durcheinandergewirbelt, sie führt auch zu Turbulenzen auf den Aktienmärkten und Schwankungen bei den Bauzinsen. Deren leichtes Auf und Ab ist zwei gegenläufigen Impulsen an den Märkten geschuldet: Einerseits sind die Renditen bei Staatsanleihen zuletzt leicht gestiegen, weil der Bund teure Hilfsprogramme auflegt, andererseits setzen die Notenbanken ihre Niedrigzinspolitik fort und forcieren Anleihekäufe. Wie geht es nun weiter? Die einen befürchten wegen der geringeren Investitionen und der Kaufzurückhaltung sinkende Preise, die eine Abwärtsspirale und damit eine Deflation auslösen könnten. Andere vermuten eine Zunahme der Inflation, weil so viel Geld im Spiel ist und die gefallenen Energiepreise wie ein ganz eigenes Konjunkturprogramm wirkten.

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