Folgen des milden Winters Winzer bangen um Eiswein

Das Archivbild vom 29. Dezember 2014 zeigt Trauben, die zu Eiswein weiter verarbeitet werden. Foto: dpa
Das Archivbild vom 29. Dezember 2014 zeigt Trauben, die zu Eiswein weiter verarbeitet werden. Foto: dpa

Die Chance auf Eiswein aus Baden-Württemberg sinkt – das aktuelle Wetter lässt eine Lese nicht zu. Für Eiswein lassen Winzer die Trauben am Rebstock hängen und warten auf Temperaturen von minus sieben Grad oder darunter.

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Stuttgart - Die Chance auf Eiswein in Baden-Württemberg sinkt. „Die aktuellen Temperaturvorhersagen machen eine Eisweinlese nicht möglich“, sagte eine Sprecherin des Agrarministeriums in Stuttgart. Viele Winzer im Land hätten schon ihre Spitzenqualitäten gelesen. Der Jahrgang sei von hervorragender Qualität.

Für Eiswein lassen Winzer die Trauben am Rebstock hängen und warten auf mindestens minus sieben Grad Kälte. Optimal sind nach Angaben des Deutschen Weininstituts minus zehn bis minus zwölf Grad. Der besonders süße Eiswein gilt als teure Spezialität.

Ganz aussichtslos sei ein Eisweinjahrgang 2015 aber nicht, sagte Christiane Leonhardt vom Deutschen Weininstitut. Wenn im Januar noch Frost komme und gesunde Eiswein-Trauben gelesen würden, dann zählten auch diese noch zum Jahrgang 2015.

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