Prostitution in Deutschland Milliardengeschäft zulasten der Frauen

Die meisten Prostituierten sind nicht selbstbestimmt, sondern verkaufen sich aus einer sozialen Notlage heraus. Foto: dpa
Die meisten Prostituierten sind nicht selbstbestimmt, sondern verkaufen sich aus einer sozialen Notlage heraus. Foto: dpa

Eine EU-Resolution erklärt 2014 Prostitution zur Menschenrechtsverletzung. In Deutschland blieb das ungehört. Nun fordert ein Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung für Deutschland die Bestrafung von Freiern.

Titelteam Stuttgarter Zeitung: Hilke Lorenz (ilo)
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Mainz - In ihrer Funktion als CDU-Chefin hält sich Annegret Kramp-Karrenbauer bei diesem Thema zurück. Als Privatperson hat sie sich zur Liberalisierung des Sexgewerbes und der damit einhergehenden gesellschaftlichen Akzeptanz der Prostitution allerdings schon eindeutig positioniert. Im Interview mit Alice Schwarzer erklärte sie jüngst: „Die Behauptung, Prostitution sei ein Beruf wie jeder andere, hat in keinem der Länder, wo das praktiziert wurde, zu einer wirklichen Verbesserung der Lage der Frauen geführt.“

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