Football Regionalliga Der erste Sieg gegen den Angstgegner

Heidelberg hat gegen Leonberg das Nachsehen. Foto: Andreas Gorr

Die Regionalliga-Footballer der Leonberg Alligators bezwingen die Heidelberg Hunters in beeindruckender Manier mit 21:0

Dreimal hatten sich bisher die Wege der Leonberg Alligators und der Heidelberg Hunters in den vergangenen Jahren in verschiedenen Ligen gekreuzt. In der gemeinsamen Landesligasaison waren es die Heidelberg Hunters, die den Alligators nach zwei Aufstiegen die erste Niederlage im Ligaspielbetrieb überhaupt beibrachten. Und in der gemeinsamen Oberligasaison vor zwei Jahren unterlagen die Footballer aus Leonberg den Jägern aus Heidelberg zweimal – unter anderem in der entscheidenden Begegnung um den Aufstieg am letzten Spieltag. Es verwundert daher nicht, dass der 21:0-Erfolg der Alligators über die Heidelberg Hunters am späten Samstagnachmittag eine besondere Befriedigung bei Headcoach Fabian Hoyer auslöste. „Wir wollten nicht zurückschauen, sondern eine neue Story schreiben. Jetzt kann ich einen weiteren Punkt von meiner Bucket-Liste streichen“, meinte Hoyer schmunzelnd.

 

Headcoach stellt sein Team optimal ein

Der Headcoach und sein Trainerteam hatten die Mannschaft optimal eingestellt und profitierten von einem Spielverlauf, der sich wie gemalt für die Alligators entwickeln sollte. Quarterback Theophil Hammann zog mit seiner Offense ein sehr variables Angriffsspiel mit einer intelligenten Mischung aus Lauf- und Passspielzügen auf, das die Heidelberger Defense nicht zu stoppen vermochte. Bereits im ersten Viertel kamen die Leonberger zweimal in die Endzone der Hunters: Zunächst fand Hamann mit einem Pass trotz gegnerischen Drucks Yannik Blötscher für den ersten Touchdown, beim zweiten Mal trug Daniel Bäßler den Ball über die wenigen fehlenden Yards in die Endzone. Da die Alligators-Defense die Heidelberger Angriffe regelmäßig zu stoppen wusste, stand bereits nach dem ersten Viertel eine 14:0-Führung der Hausherren an der Anzeigetafel. Auch im zweiten Viertel kam Leonberg in die gefährliche Zone des Gegners, wurde aber zweimal durch Strafen daran gehindert, weitere Punkte auf das Scoreboard zu bringen. Die vorentscheidende Szene der Spiels ereignete sich Sekunden vor der Halbzeit: Erstmals waren die Gäste zügig über das Spielfeld gekommen und nur noch wenige Yards von ihrem ersten Touchdown entfernt. Doch beim dritten Versuch fing Jonathan Bal einen Pass von Heidelbergs Quarterback Brian Rushing ab und lief damit bis in die gegnerische Endzone – Touchdown Nummer drei für Leonberg statt der ersten Punkte für Heidelberg.

Verteidigung auf hohem Niveau

Die letzten beiden Viertel entwickelten sich zu einem Duell der Defense-Abteilungen auf hohem Niveau. Beide Reihen ließen keine weiteren Punkte mehr zu, wobei Leonberg auch nicht mehr mit aller Macht auf weitere Zähler drängte, sondern sich mit dem Verteidigen des Vorsprungs begnügte. „Mit den frühen Punkten im ersten Viertel und vor allem dem dritten Touchdown haben wir das Momentum auf unsere Seite gezogen“, freute sich Headcoach Hoyer.

Einziges Manko: Mit Karam Al-Kutbi, Hauke Pfeiffer und Felix Schenk gab es drei Verletzte zu beklagen. Wie schwer diese Verletzungen sind, müssen genauere Untersuchungen erst noch zeigen. Ihre nächste Partie bestreiten die Alligators am letzten Mai-Wochenende bei den Freiburg Sacristans.

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