Football-Regionalliga Holzgerlingen Twister wirbeln beim 48:6 über den Gegner hinweg
Dank einer starken Leistung sichern sich die Holzgerlingen Twister den nächsten Sieg in der Football-Regionalliga. Vor allem die Offensive ist kaum zu stoppen.
Dank einer starken Leistung sichern sich die Holzgerlingen Twister den nächsten Sieg in der Football-Regionalliga. Vor allem die Offensive ist kaum zu stoppen.
Die Holzgerlingen Twister haben in der Football-Regionalliga endgültig Fahrt aufgenommen. Nach dem klaren Sieg bei den Schwäbisch Hall Unicorns II haben sie nun auch die Freiburg Sacristans abgefertigt. „Ich bin wirklich sehr zufrieden mit der Leistung“, lobte Headcoach Yannick Mayer nach dem 48:6 .
Bereits vom Anpfiff weg übernahmen die Wirbelstürme die Kontrolle. Angeführt von den Runningbacks David Brodbeck und Dominik Seeber marschierte die Offense das Feld herunter, Leon Sautter fing einen Pass von Quarterback Fabian Klimek für den ersten Touchdown. „Er hatte einen super Tag mit tollen Catches und Blocks“, verteilte Mayer ein Extra-Lob an den Receiver.
Doch auch die Verteidigung wusste zu überzeugen. Die Breisgauer landeten mit ihren Läufen immer wieder in den Armen der Linebacker Erik Spirin und Thomas Edel – und kamen sie doch mal an dem Duo vorbei, waren die Safetys Timo Wolf und Finn Klingel zur Stelle. „Sie haben alles abgeräumt, was die Jungs davor nicht erwischt haben.“ So scheiterte bei den Gästen Angriff um Angriff. Nur einmal wurde es in Halbzeit eins wirklich gefährlich, als die Kontrahenten kurz vor der Endzone stand. Allerdings verloren sie an der 1-Yard-Line den Ball, den sich Darko Pisaric sicherte. „Unsere Defense war hellwach“, befand Mayer.
Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 20:0 für die Einheimischen. Brodbeck und Klimek hatten jeweils einen Touchdown erzielte, Letzterer hatte jedoch einen der Extrapunkte versemmelt. Das 27:0 war eine Co-Produktion der beiden, Klimek schob Brodbeck in die gegnerische Endzone. Nach einem weiteren Ballgewinn der Holzgerlinger durch David Sanchez bediente der Quarterback mit einem schönen Pass Mika Hübler, mit 34:0 ging es in die Kabine.
Trotz der aussichtslosen Lage gingen die Freiburger mit neuer Motivation in den zweiten Abschnitt und kamen schließlich im dritten Saisonspiel erstmals in die Endzone. Doch es blieb bei den sechs Zählern, denn Philipp Kammerer blockte den Kick. „Das war eine starke Leistung“, so sein Trainer. Wenig später jubelte er über den dritten Touchdown von Brodbeck.
In der Folge plätscherte die Partie dahin, denn die Twister wechselten munter durch. So durfte im Schlussabschnitt Backup-Quarterback Lucas Augull ran.„Er hat es gar nicht so schlecht gemacht.“ Den Schlusspunkt setzte aber Patrick Donahue. Der US-Amerikaner trug einen Punt in die Endzone der Sacristans. „Er hat die komplett gegnerische Defense ausgetanzt“, schwärmte Mayer nach dem 48:6. „Es war ein sehenswertes Spiel, weil es offensiv so viele Highlights gab.“ Nun steht für sein Team eine dreiwöchige Pause an, ehe es zu den Fellbach Warriors geht.