Football-Regionalliga Holzgerlingen Twister wollen Ex-Spieler ärgern

Früh unter Druck: Quarterback Fabian Klimek (re.) und die Holzgerlingen Twister schielen auf ersten Sieg. Foto: Thomas Schittenhelm

Die Holzgerlingen Twister stehen vor dem ersten Heimspiel in der Football-Regionalliga. Nach der Auftaktniederlage will das Team eine Reaktion zeigen und die Fellbach Warriors mit Headcoach Fabian Weigel, der einst bei den Twister gespielt hat, bezwingen.

Neue Woche, neue Chance: Die Holzgerlingen Twister stehen in der Football-Regionalliga vor ihrem ersten Heimspiel der Saison. Am Samstag (15 Uhr) empfangen sie die Fellbach Warriors auf dem Kunstrasen am Stadion. „Ich glaube, dass es ein spannendes Spiel wird“, meint Twister-Headcoach Yannick Mayer.

 

Beide Teams gehen dabei nicht unbedingt mit Selbstvertrauen in die Partie. Holzgerlingen verlor vergangene Woche mit 20:30 gegen die Reutlingen Eagles, Fellbach kassierte eine deftige 0:36-Packung beim Aufsteiger Schwäbisch Hall Unicorns II. Die Twister mussten zudem noch die schweren Verletzungen von Marcel Heiling und Niclas Merk hinnehmen, immerhin kehrt Defensive Back Felician Bünger nach seiner Verletzung wieder zurück. „Der Spirit in der Mannschaft ist stark. Die Jungs wollen upsteppen und neue Rollen übernehmen, damit wir die Ausfälle auffangen können“, schildert der Trainer seinen Eindruck vom Team.

Daher wirft er auch lieber den Blick auf den kommenden Gegner. Dort steht mit Fabian Weigel ein allzu bekanntes Gesicht an der Seitenlinie. Der Cheftrainer, der jahrelang in der German Football League gespielt hat, trug einst auch das Jersey der Twister. „Wir kennen uns ganz gut. Er ist ein super umgänglicher Typ.“ Daher warnt Mayer sein Team davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen: „Trotz der Niederlage schätze ich sie als starkes Team ein.“

Für ihn wird es daher ein Duell auf Augenhöhe werden, in dem er mit seinen Spieler alles in die Waagschale werfen möchte. „Das Mindset der Spieler passt.“ Das sollen sich bei angekündigten sommerlichen Temperaturen von 22 Grad dann auch in Punkte umschlagen, wie es bereits im vergangenen Jahr beim 21:0-Erfolg in Fellbach gelang. „Es wird ein richtig gutes Spiel“, ist sich Mayer sicher.

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