Formel 1 auf dem Nürburgring Nico Hülkenberg mit nächstem Blitz-Comeback

Von red/ dpa 

Nico Hülkenberg ist zurück. Mal wieder. Der Rheinländer sitzt auf dem Nürburgring wieder am Steuer eines Formel-1-Autos. Hülkenberg springt in der Eifel für Lance Stroll ein. Der Emmericher hatte zuvor schon dessen Racing-Point-Teamkollegen Sergio Perez ersetzt.

Nico Hülkenberg ersetzt bei Racing Point den Kanadier Lance Stroll. Foto: dpa/Pablo Guillen
Nico Hülkenberg ersetzt bei Racing Point den Kanadier Lance Stroll. Foto: dpa/Pablo Guillen

Nürburg - Nico Hülkenberg (33) gibt auf dem Nürburgring sein nächstes Blitz-Comeback in der Formel 1. Der Rheinländer ersetzt bei Racing Point den Kanadier Lance Stroll. Der 21-Jährige hatte sich vor dem Abschlusstraining zum Grand Prix der Eifel am Samstag wegen Unwohlsein abgemeldet. Racing Point bestätigte, dass Hülkenberg sowohl in der Qualifikation als auch in dem Großen Preis starten werde. Der Deutsche sei „vertraut mit dem Auto und dem Team“, glücklicherweise habe er sich zudem in Köln aufgehalten. Der Nürburgring liegt nur gut eine Stunde Autofahrt von Köln entfernt.

Vor seinem Einsatz in der Qualifikation (15 Uhr/RTL und Sky) absolvierte Hülkenberg in aller Eile noch den obligatorischen Corona-Test, der wie von den Regularien erfordert negativ ausfiel, und bekam danach Grünes Licht für den Traditionskurs in der Eifel. Neben Ferrari-Pilot Sebastian Vettel ist damit ein weiterer deutscher Fahrer mit dabei.

Hülkenberg auch TV-Experte

Hülkenberg, dessen Startnummer die 27 ist, ist mal wieder zur Stelle. Er hatte nach drei Jahren bei Renault Ende vergangener Saison kein Cockpit in der Königsklasse des Motorsports mehr bekommen. Im Sommer gab der Rheinländer dann sein erstes Turbo-Comeback bei Racing Point, für dessen Vorgängerrennstall Force India (2011, 2012, 2014-2016) er bereits zuvor gefahren war. Nach dem Corona-Fall von Sergio Perez übernahm er für beide Grand Prix in England das Cockpit des Mexikaners.

„Ich mag Herausforderungen, und das ist ganz sicher eine. Ich springe ein und versuche, das Beste für das Team zu machen“, hatte Hülkenberg vor seinem ersten Stellvertreter-Einsatz verkündet. Im ersten Silverstone-Rennen wurde er noch vor der Auftaktrunde beim Großen Preis von Großbritannien von einem Kupplungsschaden ausgebremst. Seine Rückkehr war vorerst vereitelt. Eine Woche später Anfang August lieferte Hülkenberg beim 70-Jahre-Rennen der Formel 1 mit Platz sieben eine beachtliche Vorstellung ab.

Jetzt also wieder ein Comeback für Hülkenberg, der auch als TV-Experte für den Fernsehsender RTL arbeitet und sich für ein Cockpit 2021 empfehlen will. Die Rückkehr der Formel 1 in die Eifel nach sieben Jahren Abstinenz ist seine nächste Chance.

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